Erste Eindrücke, nach 600km Kurztrip nach Südtirol - Nähe Sterzing

  • Dieses Auto ist in allen Belangen besser: Fahrkomfort, Laufruhe, Straßenlage, Dämmung und Materialhaptik. Bin vorher sowohl deutsche , japanische und französische Mittelklasse gefahren, aber dieses Preis-/ Leistungsverhältnis habe ich noch nie erlebt. Arme europäische Autoindustrie!


    naja,

    Straßenlage hat er leider keine ......

    Das Auto hat sehr wohl Strassenlage. Eine sehr gute sogar. Man muss nur vernünftig und den Verhältnissen angepasst fahren. Und man muss fahren können. Der Seelöwe ist nun mal ein 2.4 Tonnen SUV, und kein Lotus Elan. Jene, die das nicht begreifen wollen, werden mit dem Auto nicht glücklich werden und sollten sich in der Tat einen Lotus Elan zutun. Schickt uns dann bitte den Urlaubsfilm mit den Schwiegereltern im Fond und den Hund im Kofferraum! Viel Glück und allzeit gutes Schleudern...

  • naja,

    Straßenlage hat er leider keine ......

    Oh, da betreibt jemand Gotteslästerung 🤣
    Du hast vollkommen Recht, das Fahrwerk ist insg. etwas zu hart für so ein Auto, soll wohl auf sportlich machen, aber ab 140 km/h ist es dann ziemlich schwammig, bei 200 km/h ist das Gefühl schon eher ungut.

    Aber die Fanboy, finden immer eine Lobeshymne und lassen keine Kritik zu. Viel Meinung für wenig Ahnung.

  • Leute, wir sollten unendlich froh und dankbar sein, in unserer Mitte einige selbsternannte Testpiloten und Fahrzeugingenieure zu haben, die mit uns ihre höchst persönlichen, subjektiven Meinungen in Form von «Expertise» teilen und uns Spiessbürger, Warmduscher und sonstigen Weicheier über das fragwürdige Fahrverhalten und die technischen Mängel unseres Seelöwen im Bereich von 180 – 220 km/h erhellen. Wenn wir diese Leute nicht hätten, wäre dieses Forum um viele Erkenntnisse ärmer, nicht nur im rein fahrzeugtechnischen Sinne. Die meisten von uns werden wohl nie am eigenen Leib erfahren, was diese mutigen Männer, ja geradezu Helden, am Rande des Machbaren erleben. Und das ist gut so. Wir fliegen ja auch nicht alle zum Mond oder zum Mars. Sonst gäbe es ja keine Helden mehr, zu denen wir bewundernd hinaufschauen könnten. Wo sich diese Leute nur die überwältigende Expertise, das allumfassende Fachwissen erworben haben? Trabant University, vielleicht?

  • Kabacci sieht du, das meine ich....


    Bemerkenswert, wie viele Worte man verwenden kann, um sich über andere lustig zu machen, ohne auch nur ein einziges sachliches Argument zum eigentlichen Thema beizutragen. Wer technische Erfahrungsberichte ausschließlich mit Spott beantwortet, demonstriert damit keine Überlegenheit, sondern vor allem seine Unfähigkeit oder mangelnde Bereitschaft, sich sachlich mit dem Thema auseinanderzusetzen.

  • Du hast völlig Recht. Ich setze mich mit diesem Thema nicht auseinander, weil ich es für völlig absurd und impertinent halte, und weil ich mir nicht dieselbe Selbstüberschätzung anmasse, mich über Dinge auszlassen, für die ich überhaupt nicht qualifiziert bin. Auch wenn ich schon annähernd zwei Millionen Kilometer auf dem Zähler habe. Allzeit gutes Rasen!

  • Du bestätigst damit eigentlich genau das, was ich kritisiert habe: Du möchtest dich mit dem technischen Thema nicht auseinandersetzen, hältst es aber gleichzeitig für angebracht, die Kompetenz anderer infrage zu stellen und sie mit Spott zu überziehen.

    Besonders auffällig ist dabei der Widerspruch: Einerseits betonst du, dir selbst keine Expertise anzumaßen, andererseits führst du deine fast zwei Millionen gefahrenen Kilometer als eine Art Autoritätsargument ins Feld. Offenbar sollen deine Erfahrungen Gewicht haben, während die Erfahrungen anderer als Selbstüberschätzung abgetan werden.

    Niemand muss Fahrzeugingenieur sein, um eigene Erfahrungen mit dem Fahrverhalten eines Autos zu schildern und darüber zu diskutieren. Dafür ist ein Forum schließlich da.

    Wer keine sachlichen Argumente beitragen möchte, muss das auch nicht. Andere deshalb lächerlich zu machen, ist allerdings weder konstruktiv noch ein Zeichen intellektueller Überlegenheit, scheint bei dir aber Program zu sein.

    Und zwischen einer sachlichen Diskussion über Fahrstabilität bei hohen Geschwindigkeiten und verantwortungslosem Rasen besteht ein erheblicher Unterschied. Auch diese Unterstellung ersetzt kein Argument.

  • Aber die Fanboy, finden immer eine Lobeshymne und lassen keine Kritik zu. Viel Meinung für wenig Ahnung.


    Nun …

    Wer keine sachlichen Argumente beitragen möchte, muss das auch nicht. Andere deshalb lächerlich zu machen, ist allerdings weder konstruktiv noch ein Zeichen intellektueller Überlegenheit, scheint bei dir aber Program zu sein.


    … vielleicht versucht ihr (!) es einfach sachlich,

    weniger persönlich. Das wäre sehr nett :thumbup:


    Bitte BTT / erste Erfahrungen und Eindrücke,

    siehe Beitrag #1. Danke und schönen Tag.

  • Wie gesagt, ich halte die Diskussion für impertinent und das Thema für absurd. Und dafür ist mir meine Zeit zu schade. Ich schätze mal, dass die überwältigende Mehrheit in diesem Forum nie in die Lage kommen wird, den Seelöwen an seine Grenzen zu bringen. Die Ambitionen der Wenigsten von uns ist, auf der Autobahn zu rasen oder uns auf dem Nürburgring oder in Hockenheim zu produzieren. Insofern ist diese Diskussion hier komplett überflüssig. Wenn Du, und Deine Kollegen, solche Erkenntnisse wirklich mit Leuten teilen wolltest, die etwas damit anfangen könnten, dann solltest Du Dich im Forum der Motorsportfans äussern. Hier ist das Thema, ich wiederhole mich, impertinent. Aber, ich habe den dringenden Verdacht, das war ja nicht Deine Absicht, und auch nicht die jener Kollegen, die damit prahlen, das Fahrzeug an seine Limiten gebracht zu haben und deshalb Dinge zu erkennen, die uns Normasterblichen verborgen bleiben. Es geht vielmer um die eigene Profilierung, um Selbstdarstellung, und die finde ich, zugegebenermassen, als lästig bis ärgerlich. Und keineswegs ein Erkenntnisgewinn im Sinne dieses Forums.


    Der Seelöwe ist eine sehr solide, sehr gute Reiselimousine mit einem unschlagbaren Preis/Leistungsverhältnis. Ich würde ihn in Sachen Reisekomfort mit einem S-Klasse Mercedes vergleichen wollen. Möglicherweise sind seine Fahreigenschaften dem genannten Modell sogar ähnlich. Und wohl kaum jemand käme auf die absurde Idee, einen S-Klasse Mercedes durch die Optik von Sportwageneigenschaften zu beurteilen. Mein Seelöwe begleitet mich nun für 18 Monate und 37'000 km, und ich bin mehr als zufrieden mit seiner Performance. In jederlei Hinsicht. Seine Fahreigenschaften sind für das breite Spektrum von Normalfahrern mehr als solide, auch bei höheren Geschwindigkeiten. Für Raser und sonstige Hasardeure ist der Seelöwe nicht geeignet.


    P.S. Ich erinnere überdies daran, dass das Tempolimit auf Bundesstrassen bundesweit 100 km/h ist, und heutzutage auf den meisten Autobahnen kaum mehr freie Bahn ist, um die Sau von der Kette zu lassen. Das schafft der Seelöwe allemal mit Bravour, und Du musst schon ein ziemlich unerfahrener oder untalentierter Fahrer sein, um ihn wirklich in Schwierigkeiten zu bringen. Ausser Du bist ein Hasardeur und / oder ein verantwortungsloser Raser. Nichts für ungut, und allzeit alle vier Räder auf dem Asphalt.


    P.S. Leute abschätzig als "Fanboys" und "Schönredner" abzutun finde ich als äusserst ätzend und anmassend.

  • Interessant, wie viel Zeit und Energie du inzwischen in eine Diskussion investierst, die du für völlig überflüssig hältst und für die dir angeblich deine Zeit zu schade ist.

    Du machst dabei einen grundlegenden Denkfehler: Nur weil ein bestimmtes Thema für dich persönlich nicht relevant ist, ist es nicht automatisch absurd, überflüssig oder gar impertinent, siehe auch Navigation mit Ladeplanung und Akkukonditionierung.

    Das Fahrverhalten eines Fahrzeugs bei höheren Geschwindigkeiten zu diskutieren, bedeutet weder, dass man ein Rennfahrer sein möchte, noch, dass man verantwortungslos fährt. Es geht um technische Eigenschaften eines Autos, die man durchaus sachlich bewerten darf. Auch ein Fahrzeug, das überwiegend als komfortable Reiselimousine genutzt wird, muss sich Kritik an seiner Fahrstabilität gefallen lassen.

    Bemerkenswert finde ich außerdem, dass du einerseits Begriffe wie „Fanboys“ und „Schönredner“ als anmaßend empfindest, andererseits aber selbst andere Diskussionsteilnehmer als Raser, Hasardeure oder möglicherweise untalentierte Fahrer darstellst. Diesen Widerspruch solltest du vielleicht einmal reflektieren.

    Und noch etwas: Du unterstellst anderen Selbstüberschätzung und Selbstdarstellung, während du deine zwei Millionen gefahrenen Kilometer und deine 37.000 Kilometer Erfahrung mit dem Sealion 7 als Beleg deiner Einschätzung anführst. Warum sollten deine Erfahrungen relevant sein, die anderer Fahrer aber nicht?

    Ein Forum lebt vom Austausch unterschiedlicher Erfahrungen, auch solcher, die nicht jeder selbst gemacht hat oder für persönlich relevant hält.

    Du musst diese Erfahrungen weder teilen noch die Diskussion interessant finden. Aber anderen deshalb ihre Kompetenz, ihre Motive oder gar ihre charakterliche Eignung als Autofahrer abzusprechen, ist keine sachliche Argumentation.

    Und genau das war von Anfang an mein Kritikpunkt.

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