Nun, ich verfüge (altersbedingt) über keine PC-Grundkenntnisse und -anwendung. Ich will einfach nur mit einem schönen e-mobil auf Tour gehen.
Ist BYD mit dem SL7 mit seiner augenscheinlich sensibelen Datentechnik für PC-Unwissende eine gute Wahl?
Nun, ich verfüge (altersbedingt) über keine PC-Grundkenntnisse und -anwendung. Ich will einfach nur mit einem schönen e-mobil auf Tour gehen.
Ist BYD mit dem SL7 mit seiner augenscheinlich sensibelen Datentechnik für PC-Unwissende eine gute Wahl?
Anzahlung € O / Restwert egal, da KM-Leasing (25.000 p.a.)
Mir liegt für den SL7 Excellence ein Angebot über € 768 bei 48/25.000/incl. Wartung, Verschleiß, Vollkasko vor. Das ist m.Ea. günstig. Vor einer Woche lag das um €70 günstiger, aber wer im Internet die Leasingangebote verfolgt sieht, daß die Händler (markenübergreifend) die neue Umweltprämie spannenverbessernd eingepreist haben.
Ja, das sehe ich auch so. Leider aber scheint das unter die Vertragsfreiheit zu fallen.
Entscheidend sei, dass bei der Vertragsgestaltung deutlich auf die Vorab-Zahlung des Leasingnehmers hingewiesen wird und, da die Prämienbedingungen noch nicht rechtsfest sind, das Vor- Zahlungsrisiko beim Leasingnehmer liegt.
Mein Fazit: Aus Konditionsverbesserung für einkommensschwache Verbraucher wird staatliche, durch Steuergelder finanzierte, Handelsspannenverbesserung für den Autohandel.
Gut gemeint und schlecht gemacht, Politik MADE IN GERMANY.
Und genau deshalb zeugt es m.Ea. von ungehemmter Gier, wenn ungeachtet vieler noch offenen Punkte der Handel die Prämie schon heute in die Leasingkonditionen einpreist. Zum Nachteil der eigentlich angedachten Prämienempfaengern, den Verbrauchern.
Ziel der Prämie/Maßnahme:
- Zuschuss für "einkommenssensiblere Bevölkerungsgruppen"
- Ist-Situation: Bei Betrachtung div. Leasingangebote für z.B. BYD-Neuwagen zeigt sich, daß weite Teile der Anbieter diese, eigentlich für die Verbraucher gedachte Prämie blitzschnell vollständig in die Leasingpreise eingerechnet haben und diese nun deutlich höher sind als noch bis zum 18.01.26.
Wir haben zwar freie Marktwirtschaft, aber dieses Verhalten entspricht nicht dem angestrebten Ziel und ist m.Ea. verbraucherfeindlich.
Der SL7 gehört sicherlich nicht nur zu den "durstigsten" sondern auch zu den allradgetriebenen Leistungsstarken!
Aber die 35KW entsprechen, gemessen an meinem Strompreis, einem ca. Dieselverbrauch von 6,5ltr.
Als "Garagenlader" für mich, auch mit reduzierter Reichweite, OK!
Als heimatferner Ladesaeulenabhaengiger käme ich aber sicherlich ins Grübeln.
Gerade solche Berichte zeigen mir, wie wichtig vor evtl. Kauf eines BEV's die Bewertung des eigenen Fahrprofils ist
Als Petrolhead und "Newcomer" im BEV-Segment nutze ich Informationen div. Foren als Entscheidungshilfe. Infolgedessen war ich mir der "Winterproblematik" bewusst. Unterschätzt habe ich aber den Zusammenbruch der Reichweite bei Nutzung der Fahrzeugleistung:
Mein 3ltr. Verbrenner mit 265PS bringt 250KM auf der BAB, verbraucht dann 13ltr. statt 8,5, aber SPEED FOR FUN!
Und nun tauche ich ein in eine Welt, in der sich viele Leute begeistert einen BEV mit 500PS und F1-Beschleunigung zulegen, um dann zur Reduzierung des Stromverbrauch's mit 120KM/h Langstrecke zu meistern.
Leute, wo bleibt in Eurer Diskussion der Respekt vor der Meinung des Anderen?
Marketing und Werbung sind die Huren des Marktes. Es bleibt jedem Überlassen, wie er mit dieser Phantasiewelt umgeht.
Meine Erlebnisse in den Showrooms von BYD bestätigen absolut die Berichte lt. #233/234!
Ergänzend zur optimierbaren Verkaufsraumgestaltung traf ich immer auf freundliche Verkaufende, deren Produktwissen sich aber ebenfalls als ausbaufähig erwiesen.
BYD muß die Beratungs- und After-Sales-Qualität massiv optimieren, sonst bleibt ein "Faehnchenhaendlerimage". Und das wäre nicht fair, denn Produkte und Verkaufsteam stimmen mich als Verbraucher positiv.
Noch bin ich als noch PHEV-Fahrer hier nur Mitleser: Das Problem des "zusammengebrochenen" Lademanagements und der mangelhaften Reichweite zieht sich aber marken- und systemübergreifend wie ein roter Faden auch durch das PHEV-Forum!
Ursache dafür sehe ich in den phantasievollen Marketingversprechungen und der praktischen Alltagsrealität, vor Allem für die Wintertauglichkeit. Wenn ich mich über Foren/Utube informiere weiß ich von der bis zu 50% geringenen Reichweite und Ladeleistung. Und erst mit Wissen dieser Realität kann ich VOR VERTRAGSABSCHLUSS entscheiden, welche Antriebsvarianten für mein Fahrprofil optimal ist.
Ich selbst fahre 25.000km p.a. und kann nahezu täglich nachts Zuhause laden. TOP!
Da interessieren mich nicht Ladeleistung, aber die Fahrleistung und das Design meines SL7.
Aber als Langstreckenfahrer 'am Stück' mit Ladesäulenabhängigkeit würde ich mich bei aktueller Technik nicht für ein E-Fahrzeug entscheiden.
Für falsche Kaufentscheidung und dadurch vorhandenen Frust bietet nach meiner Meinung kein Forum eine Lösung.