Wallbox: Alles ums selbst installieren, melden/registrieren, fernabriegeln usw.

  • Hallo Gemeinde,


    ich möchte einige Dinge um die Wallbox-Bürokratie mal in Erfahrung bringen und habe da mal Fragen zum Thema.

    • Wer von euch hat seine Wallbox selbst installiert und auch selbst beim Stromnetzbetreiber registriert/gemeldet? Natürlich spreche ich von beruflich/fachlich vorbelasteten Leuten, die fließend elektrisch sprechen. :)
    • Oder habt ihr nicht zwangsläufig registriert/gemeldet und seht es als nicht so wichtig/notwendig an?
    • Wenn ihr selbst registriert habt, war es dann problemlos auf den Seiten eures Netzbetreibers möglich oder musste ihr den Umweg über eine Elektrofirma gehen, ob wohl ihr fachlich kompetent seid?
    • Hat, aufgrund eurer Registrierung/Meldung, der Netzbetreiber die Fernabriegelbarkeit in euerm Zählerkasten wirklich nachgerüstet?

    In diesem Sinne „Gut Strom“…….

  • Ich glaub wir müssen hier mal unterscheiden zwischen Deutschland und Österreich bzw. Schweiz. Südlich des Weißwurstäquators wo die Zwerge hinter den 7 Bergen wohnen gibts nur eine "Meldepflicht" aber noch keine OCPP bzw. Rundstrahlempfänger Pflicht im privaten Bereich (gewerblich definitiv anders geregelt, genau kann ichs aber nicht genau sagen).

    Also, wo wohnt denn dein SL? :)

  • Moin Langenloiser,


    meine Nachfrage bezieht sich auf das Land der Teutonen, nördlich des Limes, würde der ambitionierte Römer sagen. :)

    In meinem Fall: An und in der frischen Luft, hoch im Norden. Aber innerhalb von Deutschland ist das dann ja unerheblich.

    Schön, dass der Amtsschimmel bei euch "da oben in den Bergen" etwas weniger wiehert.

    Wenn ich das recht in Erinnerung habe, sind Wallboxen nur zulässig, wenn sie u.a. die angesprochene Fernregulierbarkeit haben. Ist das so?

    Eine China-Wallbox, die alle Normen erfüllt!!, aber nicht den Zugriff ermöglicht, darf nicht sein, oder?

    An Infos zum "Meldewesen" nach Selbstinstallation aus Germanien wäre ich interessiert.

  • in Österreich darf man seine Wallbox an eine CEE16 rot anstecken und bis 11kW laden. Wenn die Wallbox ein Elektriker direkt anschließt, muss er dies im Meldewesen des Netzbetreibers melden.

    Für Privathaushalte: Zukünftig (ab 2027?; Gesetz ist in Arbeit) ist in der Netzgebühr auch eine leistungsabhängige Komponente, die sich aufgrund des höchsten Viertelstundenverbrauchs des letzten Manats berechnet.

    Das heist, es wird künftig billiger zB mit 4 als mit 11 kW zu laden, im Winter wird in der Nacht auch die Netzgebühr verringert, so wie jetzt schon im Sommer am Nachmittag (SNAP).


    Btw: ich lade viel mit PV Strom, die Daten (aus PV, PV Batterie und Netz Smartmeter) laufen in HomeAssistant zusammen und EVCC steuert die Wallbox.

  • Hallo mgerhard74,


    klingt alles sehr vernünftig, netzschonend, mit Preisanreiz, wenn man das anwendet. Zu Hause ist ja meistens Zeit.

    Warum hier bloß kein Selbstinstallierender aus unseren Landen seine Vorgehensweise mitteilt. Man weiß et nich....

    Was sagt der Löwe zu nur 4Kw? Ist da dann mehr Nebenbeiverbrauch, der nicht in der Batterie landet oder passiert das nicht bei geringer Stromstärke (A)?

  • Hallo Solarius,
    sicher ist der Wirkungsgrad bei kleineren Ladeleistungen schlechter, ich kann aber keine Zahlen nennen.

    Ich lade meist (März-Oktober) mit Leistungen zwischen 1,4 und 4,6kW an meiner PV. Im Winter dann vermutlich mit 4,6kW, letzten Winter oft mit 11kW.

  • eAUTO-THG-PRÄMIE (*) | Zubehör bei Amazon (*) | Zubehör bei Ebay (*) | Kfz-Versicherung (*)

    * Werbung / Affiliate Link - Du unterstützt unser Forum möglicherweise mit einer kleinen Provision. Danke!