BYD NFC Vulnerability

  • Sehr interessant:


    #automotive #cybersecurity #hacking #research #tech #carhacking #immobilizer #byd #leopard #fangchengbao #titanium #electric #ev #nfc #attack #vulnerability | Denis Laskov
    New vulnerability in NFC immobilizer for BYD Leopard 3 cars: vehicle takeover in 20 seconds 🚙🪞💉🪲😱 Security researcher and automotive expert Yan Semenov shared…
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    Ich werde mal eine Anfrage an den Support stellen wie es denn mit dem BYD Sealion 7 ausschaut und berichten :)

  • Langenloiser

    Hat den Titel des Themas von „BYD NFC Vulernability“ zu „BYD NFC Vulnerability“ geändert.
  • Folgendes meint die KI dazu:
    Unterschiedliche Fahrzeug-Architektur: Der Leopard 3 nutzt die robustere Offroad-Plattform DMO für den chinesischen Markt, während der Sealion 7 auf der neueren e-Platform 3.0 Evo aufbaut. Die Bus-Architektur und die Steuergeräte-Kommunikation unterscheiden sich zwischen diesen Plattformen.

    Weiters:


    Dass bei der e-Platform 3.0 Evo die interne Kommunikation zwischen Tür- bzw. Spiegelmodul und dem Steuergerät kryptografisch abgesichert ist, lässt sich aus der Architektur der Plattform ableiten:

    1. Wechsel auf eine zentrale Domain-Controller-Architektur

    Der grundlegende Unterschied zwischen älteren BYD-Plattformen (oder Sub-Brands wie Denza/Fang Cheng Bao) und der e-Platform 3.0 Evo liegt in der Elektronik-Architektur:

    Alt: Klassische, verteilt arbeitende Steuergeräte auf einem herkömmlichen, unverschlüsselten CAN-Bus, bei dem jeder Teilnehmer im Netz prinzipiell ungeschützte Befehle ("Tür auf") senden konnte.

    e-Platform 3.0 Evo: BYD nutzt hier eine integrierte Domain-Control-Architektur mit zentralen Recheneinheiten (Zone Controller). In dieser Architektur werden Sensorik-Komponenten an den Außenkanten (wie das NFC-Lesemodul im Außenspiegel) nicht mehr als "vertrauenswürdige Endpunkte" behandelt.

    2. Challenge-Response-Verschlüsselung (SecOC)

    Damit ein Befehl vom NFC-Empfänger das Schloss öffnet, nutzt BYD in der neuen Plattform-Generation den Sicherheitsstandard SecOC (Secure On-Board Communication) oder herstellereigene, dynamische Schlüssel:

    Funktionsweise: Das NFC-Modul sendet beim Anlegen der Karte kein statisches "Unlock"-Signal mehr über das Kabel. Stattdessen tauschen Steuergerät und Spiegel bei jedem Vorgang einen einmaligen kryptografischen Token aus.

    Folge: Selbst wenn ein Angreifer das Kabel im Außenspiegel anzapft und das Signal aufzeichnet oder versucht ein Signal einzuspeisen, lehnt das zentrale Steuergerät den Befehl ab, weil der dynamische Sicherheitsschlüssel fehlt.

    3. EU-Zulassungsvorschriften (UN ECE R155 & R156)

    Da der Sealion 7 als globales Modell für Märkte wie Europa entwickelt wurde, greifen hier zwingend die internationalen Cybersicherheits-Richtlinien der UN ECE:

    R155: Vorschrift für ein zertifiziertes Cyber Security Management System (CSMS). Sie verpflichtet Hersteller nachzuweisen, dass Zugänge von außen (inkl. physischer Schnittstellen an Außenbauteilen) gegen Manipulationen und einfache CAN-Bus-Injektionen geschützt sind.

    R156: Sichere Software-Updates (OTA).

    Fazit

    Bei der e-Platform 3.0 Evo des Sealion 7 ist die CAN-Bus-Kommunikation für die Not- und Zugangsfunktionen nach modernem Standard abgesichert. Ein simples Überbrücken oder Einspeisen eines statischen Signals am Kabel des Außenspiegels funktioniert bei dieser Plattform-Generation nicht.

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