Gerne! Und ich wünsche Dir etwas Geduld. Es lohnt sich!
Beiträge von Tomcat50
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Hallo,
ich bin neu hier und habe noch kein BYD-Elektroauto. Ich plane, Mitte August eines zu bestellen, da während der Urlaubszeit anscheinend Engpässe bei den Verkäufern herrschen.
Es wird wahrscheinlich entweder der Seal U oder der Sealion7.
Nun zu meiner Frage: Ich habe eine PV-Anlage von SMA mit 10 kW auf dem Dach und es kommt nun eine Wärmepumpe dazu. Wenn die Pumpe installiert wird, möchte ich gleich den Anschluss für die Ladestation legen und anschließen lassen. So kann ich, wenn das Auto da ist, einfach die Wallbox anschließen.
Was muss ich dabei beachten?
- Automatisches Umschalten zwischen einphasig und dreiphasig.
- Lastmanagement (im Schaltschrank oder in der Wallbox)? Ich habe vom Stromversorger die Aussage erhalten: „Das müssen Sie entscheiden.“
- Eventuell V2H (Vehicle-to-Home), falls es das geben wird?
- Welche Wallbox könnt ihr empfehlen?
- Wallbox über CEE-Steckdose anschließen.
- Was ist sonst noch zu beachten?
Vielen Dank für die Tipps!
Hallo tommih, ich habe gerade dieses Frühjahr in unserem Haus in Südfrankreich eine PV Anlage und Wallbox einbauen lassen, und mich deshalb eingehend mit der Thematik beschäftigt. Um es vorweg zu nehmen, ich habe mich für eine Zaptec Go Wallbox in Kombination mit einer Zaptec Sense für das Lastmanagement entschieden. Das funktioniert prima, und die Installation der Wallbox sowie der Sense (direkt im Schaltschrank) schien, für mich als Laien, relativ einfach. Jedenfalls konnte mein Elektriker das ohne spezifische Vorkenntnisse problemlos. Zaptec ist ein bewährtes norwegisches Produkt, das auch in unserer Tiefgarage in der Schweiz verbaut ist. Die Norweger können das.... ABER: Es gibt natürlich einige andere Produkte, z.B. Heidelberg Amperfied, die auch in Frage kämen. Wenn ich mich richtig erinnere, können die auch Lastmanagement in der Wallbox. Zaptec kommt jetzt auch mit der Zaptec Go2, und die kann bi-direktionales Laden, sollte also auch V2H können. Nur, ein Experte, den ich hier in der Schweiz danach (nach V2H) gefragt habe, hat nur müde abgewunken, weil er nicht glaubt, dass das bald verfügbar sein wird. Übrigens: Der BYD Sealion kann zwar V2L, aber das ist, anscheinend, nicht dasselbe wie V2H oder V2G. Ob er irgendwann mal V2H/V2G kann, vielleicht sogar über einen Software-Update, ist nicht bekannt.
Ob Du eine Wallbox an der CEE-Steckdose anschliessen kannst, weiss ich nicht. Was ich weiss, dass sie einen eigenen FI-Schutzschalter benötigt - zumindest in Frankreich per Order de Mufti. Also ich habe mir für die Wallbox eine dedizierte Leitung legen lassen, die auch für die Last dimensioniert ist, mit separatem FI. Das kostet etwas extra, ist aber die sichere Variante.
Was die Wahl des Autos angeht (Seal U oder Sealion 7), da rate ich Dir, die beiden sorgfältig zu prüfen und eingehend probe zu fahren. Das sind zwei komplett unterschiedliche Fahrzeuge! Ich bin den Seal U auch probegefahren - nicht zuletzt weil er von der Form her ziemlich nahe an den BMW X3 herankommt, den ich bis dahin gefahren bin. Der Seal U ist ein Frontantriebler, und ich fand ihn extrem schwammig zum Fahren. Das war definitiv nichts für mich. Ich habe mich deshalb für den Sealion 7 entschieden, in der Allrad-Version. Der ist im Fahrwerk viel straffer und keineswegs so schwammig wie der Seal U. Ich fahre ihn allerdings heute auf Langstrecke meistens im Eco-Modus, d.h. nur mit dem Heckmotor in Betrieb. Man merkt den Unterschied in der Fahrweise nicht, oder möglicherweise nur, wenn Du mit einem Porsche ein Sprintrennen veranstalten wolltest. Da ich in meinem Alter das meiste meines Testosterons schon verschossen habe, und Sprintrennen eh keine gute Idee sind, ist das für mich kein Thema...
Also, für mich, hands-down: Sealion 7! -
Ja es stimmt….
Das scheint so zu sein. Auch ich beschäftige mich mit dem Thema, denn ich habe bereits eine duale Dashcam (vo/hi) gekauft und suche nach einer Einbaumöglichkeit mit fester Verdrahtung damit sie auch im geparkten Zustand aktiv bleibt. Zufällig bin ich gestern auf ein Video gestossen, das auf Youtube sehr schön und klar den Einbau einer Dashcam im Sealion 7 zeigt. Das möchte ich mit Euch teilen: BYD Front and Rear Dashboard Camera Installation (hoffe das klappt). So wie das aussieht, ist es gar nicht so schwierig und der Aufwand deutlich geringer, als ich mir vorgestellt habe. Man sieht auch schön, wo der Sicherungskasten ist, und wie man an ihn herankommt. Ausserdem sieht man, welche Panels aufgemacht werden müssen, und wie, um die Verkabelung zu verstecken. Mit etwas handwerklichem Geschick könnte man das selbst machen. Ich werde jedoch zum Profi gehen; der kann das drei mal schneller und ich bin mir sicher, dass ich keinen Ärger mit den Garantiebestimmungen bekomme. Gerne höre ich von Euch, wenn Ihr schon Erfahrung mit dem Einbau einer Dashcam im SL7 gemacht habt.
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Das ist lustig; während manche von Euch den Spurhalteassistenten zu befürworten scheinen, empfinde ich ihn als extrem störend, lästig und gar gefährlich, weil er einem oft abrupt und völlig unerwartet ins Steuer greift, und das ziemlich energisch. Auf meinem Schiff gibt's nur einen Kapitän, und der bin ich. Mir so ins Steuer zu greifen, das mag ich gar nicht, und ich suche nach Möglichkeiten, dieses Ding permanent auszuschalten. Genauso wie den Ochsenfrosch, der bei der kleinsten Geschwindigkeitsüberschreitung quakt und mir die Musik versaut.
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Abgesehen davon, dass solche Zierteile Geschmackssache sind, bin ich mal gespannt, ob der TÜV und / oder das schweizerische Strassenverkehrsamt diese überhaupt zulässt...
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Hallo Leute, ich komme auf die Anfrage von Vitek vom 1. Juni zurück, zu der ich bislang keine vernünftige Anwort finden konnte. Auch ich möchte in meinem SL7 eine Dashcam verbauen, mit Hardwire-Kit direkt im Bordnetz eingebunden, und damit auch aktiv, wenn das Fahrzeug abgeschaltet ist. Frage: Hat jemand von Euch schon eine Dashcam im SL7 eingebaut? Wo ist der Sicherungskasten, wo ich sie anschliessen kann? Manche raten von einem Einbau ab, da sonst die Garantie erlischt. Was wisst Ihr darüber?
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Mit meinen 55 Jahren Fahrpraxis würde die Liste etwas lang. Vor dem SL7 war ich für 11 Jahre und 272'000 Km in einem BMW X3 3.0d unterwegs - das beste Langstrecken-Reisemobil, das ich bis anhin hatte. Davor, einen der ersten BMW X6 in der Schweiz - eine gemischte Erfahrung, da das Fahrzeug Qualitätsprobleme mit den Turbochargern hatte, die sie versucht haben, auf die Besitzer abzuwälzen. Meine Frau fährt ein "Einerle", einen BMW 118i Cabrio, BJ 2011. Der ist aber nur lokal im Einsatz; auf grosser Fahrt war's bislang der X3-er BMW, und nun der Seelöwe. Letzterer steht dem X3 in Sachen Fahrkomfort in keiner Weise nach, und der technologische Fortschritt, im Vergleich zu 2014, ist natürlich enorm. Es war an der Zeit, unserem BMW "adieu" zu sagen, und - wie an anderer Stelle schon erwähnt - konnte ich schlichtweg kein objektives Argument mehr finden, das mich vom Kauf eines BEV hätte abhalten können. Der SL7 bestätigt bislang fast alle meine Erwartungen. Qualität und Komfort stimmen, der Look ist chic. Preis/Leistung stimmt m.E. auch. Die Ladesorgen auf der Langstrecke sind auf dem besten Weg, eine Mär zu werden. Im Kurzstreckenverkehr ist das Laden eh kein Thema. Wenn BYD jetzt noch die Software- und Zubehör-Probleme löst und eine vernünftige Kommunikation mit dem Kunden auf die Beine stellen kann, dann bin ich im Bezug auf E-Mobilität fast wunschlos glücklich. So oder so: Es war - aus ökologischer und ökonomischer Sicht - die richtige Entscheidung, einen SL7 zu erwerben.
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Danke, RLSL7 für diese Relativierung, und für den Hinweis auf "chargprice". Werde ich mal anschauen, obwohl ich insbesondere mit der App von Ionity, und mit Ionity selbst als Ladeanbieter, sehr zufriedenstellende Erfahrung gemacht habe. Dies speziell in Frankreich und Italien. Deren Netzwerk ist schon recht akzeptabel, und bis jetzt haben wir noch nie an einer Ladestation auf einen freien Anschluss warten müssen.
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Hallo Vitek, zuviel Katastrophen-Videos angucken schlägt auf das Gemüt!
Forum besuchen dagegen wirkt beruhigend - meistens jedenfalls. Ich bin seit Anfang Mai mit meinem Seelöwen unterwegs und habe mittlerweile etwas über 4000 Km abgespult. Viel Langstrecke (jeweils 700 km ein Weg), meist im heissen Süden (Italien und Frankreich). Bis heute keine Probleme ausser der noch nicht ausgereiften Software. Der SL7 ist ein tolles Reiseauto und kommt in allen Belangen sehr nahe an mein bislang liebstes Langstreckengefährt - den BMW X3 3.0d, das ich vor dem SL7 für 11 Jahre und 272,000 Km gefahren bin und ungern abgegeben habe. Aber mit der heutigen Qualität der BEV, insbesondere dem SL7, gibt es m.E. keinen vernünftigen Grund mehr, bei einem Fahrzeugwechsel nicht auf einen reinen Stromer umzusteigen. -
Hallo, ich muss kosmo75 vollumfänglich recht geben. Wer mit den grossen Hunden pinkeln will, muss die Ladeplanung können. Wir fahren regelmässig Langstrecken, und da lohnt es sich schon, im Voraus zu planen, wann und wo Du lädst. Wer gut plant, spart ganz schön Geld beim Laden. Und wer – wie wir – neu mit BEV unterwegs ist, der hat sowieso etwas Stress mit der ganzen Laderei. Da der Seelöwe es noch nicht so richtig gut kann, nutze ich Apps wie die von Ionity. Es wäre aber schon wünschenswert, wenn ich das Planen nach Anbieter an Bord tun könnte, und das dann direkt ins Navi einfliesst. Auch mir erschliesst sich nicht, dass der Seelöwe das noch nicht kann. Dieses Manko wurde ja schon von Auto-Reviewern im vergangenen Dezember moniert. Und offensichtlich besteht die Software-Architektur bereits…