Update zum Zwischenstand:
Der Lackschaden wurde nach vier Wochen behoben. Eine Entschädigung gab es nicht, und die schriftliche Bestätigung über die fehlende Wertminderung wurde abgelehnt. Die Begründung von MOLL: Ein Käufer würde das bei Kunststoffteilen ohnehin nicht bemerken. Spannend wurde es bei der Frage, wie das Autohaus das in drei Jahren bei einer Inzahlungnahme selbst bewertet – hier blieb die Antwort sehr ausweichend. Ganz egal scheint es ihnen also doch nicht zu sein.
Vibrationen im Fahrzeuginnenraum: Der Mangel wurde zwar bestätigt, ein Termin wäre aber erst im April möglich gewesen (zwei Monate nach Auslieferung). Da der Lärm auf Langstrecken unerträglich war, habe ich das Problem nun kurzerhand selbst behoben.
Fazit zum Service:
Mit dem Auto bin ich weiterhin sehr zufrieden, aber der Service bei diesem „Big Player“ im Ruhrgebiet ist mehr als gewöhnungsbedürftig. Größe ist eben nicht immer ein Vorteil. Mal sehen, ob man diesmal an den versprochenen Rückruf denkt (der zuständige Mitarbeiter ist bald aus einem sehr langen Urlaub zurück).
Ich möchte das nächste Gespräch konstruktiv nutzen und folgende Punkte ansprechen, die meiner Meinung nach für jeden Neukunden standardmäßig dazugehören sollten:
- BYD/Shell-Ladekarte: Wurde aktiv auf die Ladekarte und Laderabatt für das erste Jahr hingewiesen?
- THG-Prämie: Wurde über die jährliche Rückerstattung aufgeklärt?
- Auslieferung: Ist eine saisonal passende Bereifung zum Übergabetermin direkt möglich?
Vielleicht hilft dieses Feedback dem Autohaus, den Service für zukünftige Käufer wieder auf das Niveau zu heben, das man von einem Branchenriesen eigentlich erwartet.