Autohaus MOLL im Ruhrgebiet / Kauferlebnis

  • Enttäuschende Erfahrung – Kundenservice leider ein Fremdwort

    Ich kann dieses Autohaus leider absolut nicht empfehlen. Trotz einer Fahrzeugübergabe mitten im Winter musste ich ewig um die Montage von Winterreifen verhandeln – eine absolute Selbstverständlichkeit, die hier zum Problem gemacht wurde.

    Besonders ärgerlich: Bei der Auslieferung wies das Fahrzeug bereits einen Lackschaden auf. Anstatt hier professionell zu reagieren, stieß ich auf völlige Ignoranz. Es gibt keinerlei Kompensationsbereitschaft oder das Bemühen, den Schaden zeitnah zu beheben. Wer Wert auf Zuverlässigkeit und einen respektvollen Umgang mit Kunden legt, sollte einen großen Bogen um dieses Haus machen.

  • Hi,

    hab meinen Seallion ende Februar Bei Moll in Düsseldorf abgeholt und kann nur Positives berichten, von der Abwicklung bis hin zur Übergabe alles Perfekt, hängt bestimmt sehr vom Verkäufer ab,


    VG

  • Heute habe ich meinen Sealion 7 zur Reparatur (Lackierung der Frontschürze) abgegeben und darf in der Zwischenzeit als „Downgrade“ den Atto 3 testen. Im Gespräch mit der Filialleitung wurde mir außerdem verraten, dass „eine Überraschung für mich geplant“ sei. Die internen Strukturen seien allerdings noch im Aufbau.

    Meine bisherigen Erfahrungen – und den daraus entstandenen Unmut – konnte ich dabei offen ansprechen.

    Fazit bisher: Für wettertaugliche Bereifung und eine Anhängerkupplung würde ich definitiv Alternativangebote im Netz einholen. Zwischen den BYD‑Vertriebsstellen und externen Anbietern gibt es teils deutliche Preisunterschiede.

  • Update zum Zwischenstand:

    Der Lackschaden wurde nach vier Wochen behoben. Eine Entschädigung gab es nicht, und die schriftliche Bestätigung über die fehlende Wertminderung wurde abgelehnt. Die Begründung von MOLL: Ein Käufer würde das bei Kunststoffteilen ohnehin nicht bemerken. Spannend wurde es bei der Frage, wie das Autohaus das in drei Jahren bei einer Inzahlungnahme selbst bewertet – hier blieb die Antwort sehr ausweichend. Ganz egal scheint es ihnen also doch nicht zu sein.


    Vibrationen im Fahrzeuginnenraum: Der Mangel wurde zwar bestätigt, ein Termin wäre aber erst im April möglich gewesen (zwei Monate nach Auslieferung). Da der Lärm auf Langstrecken unerträglich war, habe ich das Problem nun kurzerhand selbst behoben.


    Fazit zum Service:

    Mit dem Auto bin ich weiterhin sehr zufrieden, aber der Service bei diesem „Big Player“ im Ruhrgebiet ist mehr als gewöhnungsbedürftig. Größe ist eben nicht immer ein Vorteil. Mal sehen, ob man diesmal an den versprochenen Rückruf denkt (der zuständige Mitarbeiter ist bald aus einem sehr langen Urlaub zurück).
    Ich möchte das nächste Gespräch konstruktiv nutzen und folgende Punkte ansprechen, die meiner Meinung nach für jeden Neukunden standardmäßig dazugehören sollten:

    • BYD/Shell-Ladekarte: Wurde aktiv auf die Ladekarte und Laderabatt für das erste Jahr hingewiesen?
    • THG-Prämie: Wurde über die jährliche Rückerstattung aufgeklärt?
    • Auslieferung: Ist eine saisonal passende Bereifung zum Übergabetermin direkt möglich?

    Vielleicht hilft dieses Feedback dem Autohaus, den Service für zukünftige Käufer wieder auf das Niveau zu heben, das man von einem Branchenriesen eigentlich erwartet.