Beiträge von Tomcat50

    Relax, Thomas. EVfun hatte wohl mal einen nicht so "fun" Tag erwischt. Passiert uns allen mal. Als Laie und Nicht-Esoteriker hätte ich jetzt auch gedacht, Deine Gedankengänge wären ziemlich plausibel, und auch ich hätte zum DW40 gegriffen. Und der Strassenmäher hat mich zum Lachen gebracht. Dass Ihr Euch als zwei Elektriker ausgerechnet an einer solch relativen Trivialität wie die exakte Beschreibung eines Produkts reibt, finde ich "spannend". Wieviel Ohm waren in diesem Diskurs? :D Bleib' bitte bei uns, Thomas, unser Forum braucht Leute wie Dich, mit Vernunft. Und Humor! Allzeit gute Fahrt-

    Tu, was Du auch mit dem Verbrenner in dieser Situation getan hättest: Schnurstracks zur Werkstatt! Die werden Deine Frage beantworten.

    Man kann auch die ganz normale Shell Karte besorgen. Auch mit dieser bekommt man 25% Rabatt auf die überteuerten Ladepreise.

    So wie ich hier gelesen habe, ist der Preis /kWh auch nach dem Rabatt immer noch deutlich teurer als andere Anbieter. Wenn dem so ist, warum sich dann die Mühe machen, hinter diesem Anbieter, dieser Karte hinterherzurennen?

    Hallo in die BYD Runde, wir sind seid November im Besitz eines Seallion 7 exzellent und beim Verkauf hat die Verkäuferin uns den Tip mit der Ladekarte von Shell gegeben. Diese wurde wohl auch rausgeschickt an uns kam aber leider nie an 🫣.

    Ein Anruf und unzählige Mails an Shell sind bis jetzt auch ohne Erfolg geblieben. Angeblich so laut Shell solle man doch öfter auf die BYD Internetseite schauen, dort soll dann der Deeplink ( was auch immer das ist ) zuerst erscheinen. Daher meine Frage in die Runde ist schon jemand im Besitz solch einer Karte.

    Hallo Ruigianer, Gratulation zu Deinem Kauf! Was die Shell-Karte angeht, so lade ich Dich ein, die Beiträge darüber an anderer Stelle in diesem Forum zu lesen. Du wirst sehen, Du bist nicht allein! Ich, z.B. habe meine Shell-Karte nie bekommen, vermisse sie aber keineswegs. Ich kann Dir hier kurz und populistisch zusammenfassen, was das mit Shell und BYD auf sich hat: 1. Ein organisatorischer Sauhaufen, der seinesgleichen sucht. 2. Komplette Loser - eine Schande für die Manager, die diesen Salat angerichtet haben. 3. Die Ladekosten mit der Shell-Karte sind zu teuer, in keiner Weise wettbewerbsfähig mit anderen Anbietern (z.B. Ionity, EnBW u.v.m.). Warum Shell sich noch die Mühe macht, das Programm anzubieten, erschliesst sich mir nicht; nur Hirntote laden noch bei Shell. Meine Empfehlung: Vergiss es; Du wirst es nicht missen! Allzeit gute Fahrt.

    ^^

    Strassenverkehrsabgabe, analog Benzin/Diesel auf das KW oder Km. Beides wird eine Katastrophe werden, da das gefahrene im Ausland mit besteuert wird. <X

    Ach ja, dass das mal kommen wird, war zu erwarten. Aber bis dahin ist ja noch ein bisschen Zeit. Zwischenzeitlich können wir uns der eingesparten Steuer erfreuen. Immerhin 800 CHF pro Jahr. Das wären dann für mich insgesamt 4000 CHF. Nicht schlecht, oder? Das versüsst doch den Umstieg auf BEV etwas.

    Ob dieser Schritt den Absatz von EVs deutlich beeinflussen wird, bleibt abzuwarten. Ich schätze, dass sich der Trend hin zum EV in den kommenden Jahren zunehmend verstärken wird, und dass bis Ende des Jahrzehnts eine derartige Dynamik im Markt sein wird, dass immer weniger Leute noch einen Verbrenner kaufen werden im Wissen dessen, dass er ein Auslaufmodell ist. Die Beispiele in Skandinavien sollten uns diesbezüglich Mut geben. Allzeit gute Fahrt.

    Wir müssen auch noch bereit sein für den Aufschlag der ab 2030 in der Schweiz geplant ist. Das wird in meinen Augen einen wesentlichen Einschnitt in die E-Mobilität geben.

    Ich weiss nicht, was Du meinst. Was für ein Aufschlag? War wohl zu lange in Südfrankreich, und kaum wende ich Euch den Rücken zu, macht Ihr Mist. ^^ Jedenfalls habe ich davon nichts gehört. Aber, Du weisst ja, vier Jahre sind in der Politik eine Ewigkeit, und es fliesst noch viel Wasser die Limmat hinunter bis dahin....

    Was willste noch mehr? Klappe zu, Affe tot!

    Ist gar nicht so schwer 😉

    Wenn man einen Verbrauch von z.B. 15l Benzin bei einem vergleichbaren Verbrenner zugrunde legt, entspricht das ungefähr 133 kWh.

    Also wie von mir geschrieben, das 4fache meines Verbrauchs.

    Wenn Du's mir lange genug erklärst, begreife ich es schnell! :) Meistens, zumindest. Ich verstehe nichts von dem, was Du da propagierst, erahne jedoch, dass Du, wie EVFun im Beitrag 562 erwähnt, Benzin in kWh umrechnest und diese mit den kWh des EVs vergleichst. Diese Diskussion halte ich für rein theoretisch und rein technischer Natur - ein Spässchen für Ingenieure. Was für Otto Normalverbraucher zählt, ist wie es im Portmonnaie ankommt. Und da ist der Verbrenner diskussionslos der Verlierer.

    Wenn ich jetzt bei meinem Sealion bzw den Preis der Ladestation die ich nutze nehme 0.28sFr, da bin ich weit aus noch günstiger unterwegs als der BMW. Auch wenn man einen Verbrauch von 30kw hat.

    .... wobei der Vergleich mit einem 8-er BMW schon etwas hinkt, lieber Zweinullzwei! :) Wir lieben unseren Seelöwen, aber einen Achter wird er nie werden. Ausserdem halte ich einen Vergleich von PS-Zahlen als nicht realitätsnah. ABER: Egal, wen Du zum Vergleich herbeiziehst, im Grundsatz hast Du natürlich Recht mit Deiner Nachricht: Der Seelöwe ist in >90% der Fälle deutlich wirtschaftlicher als ein vergleichbarer Verbrenner. Drum halte ich die Diskussion über den Verbrauch als sehr überbewertet und künstlich. Hauptsache ist doch, wir sparen deutlich Betriebskosten und fahren erst noch CO2-frei.

    Du hast sogar noch einen etwas günstigeren Preis /kWh als ich. Ich lade zu CHF 0.32 und 0.33 / kWh in der Schweiz, und zu 0.19 und 0.22 Euro ct (Nieder- und Hochtarif) in Südfrankreich, und wenn dort die Sonne scheint, für gaanz wenig Geld! :)

    Ja, das kommt doch immer auf die jeweilige Realität des Einzelnen an, nicht wahr, und Schlüsse von einem auf den anderen sind, sagen wir, etwas gewagt.


    Meine Realität sieht schlichtweg ganz anders aus, getestet und geprüft in mittlerweile beinahe 20'000 Km und X Fahrten von jeweils rund 700 Km am Stück, praktisch alles Autobahn, zwischen unserem Domizil in der Schweiz und unserem Zweitwohnsitz in Südfrankreich.

    Mein BMW X3 3.0d hatte einen Durchschnittsverbrauch von rund 10 L/100 bei meinem "vernünftig dynamischen" Fahrstil. Nehmen wir einen durchschnittlichen Preis von 1.65 / Liter, sind das 16.50 Euro pro 100 km, oder 115.50 für die ganze Strecke von 700 km. Wie ich an anderer Stelle bereits vorgerechnet habe, kostet mich dieselbe Strecke mit einem Mix aus Eigenstrom (Wallbox) plus DC-Laden unterwegs (Ionity @.49 ct/kWh) ca ein Drittel weniger, als der Diesel. Lade ich für 700 km Strom nur an meiner Wallbox in der Schweiz, sind es rund die Hälfte der Kosten des BMWs, und nur an meiner Wallbox in Südfrankreich noch maximal ein Drittel.


    Gerade habe ich nochmals nachgeschaut: Ich habe nun 19554 km auf meinem Seelöwen, mit einem durchschnittlichen Verbrauch von 22.4 kWh/100 km, mehrheitlich auf Autobahnen gefahren. Das ist meine Realität.


    Fazit: Realitäten können sehr unterschiedlich sein, und die Realität des Einen lässt sich selten verallgemeinern.


    Aber jetzt mal grundsätzlich:

    Leute, ich verstehe es einfach nicht. Jetzt haben wir das Thema schon ganze 57 Seiten und über 560 Beiträge lang totgetrampelt, toter geht gar nicht. Und doch sind wir anscheinend immer noch nicht am Ende der Diskussion. Immer wieder kommt jemand mit einer Behauptung daher, die schon X-mal durchgekaut, verdaut und abgelegt wurde. Haben wir wirklich nichts Gescheiteres zu tun, als diesen toten Gaul zu reiten? Ist es uns derart langweilig geworden, dass wir alten Kohl immer wieder aufwärmen müssen? Können wir uns nicht auf einen Konsens einigen, dass unser Seelöwe für die Allermeisten von uns grundsätzlich eine für den Tagesgebrauch, d.h. Kurzstrecke, gute Reichweite, und für die Langstrecke eine akzeptable bis gute Reichweite hat? Können wir uns nicht darauf einigen, dass die Reichweite für überwiegend Kurzstrecken-Fahrende gar kein Thema und damit eine Diskussion derselben für diese Leute völlig überflüssig und theoretisch ist? Können wir uns nicht im Grundsatz darauf einigen, dass der Seelöwe für die meisten von uns auf der Langstrecke, mit DC-Laden, eine akzeptable Ladegeschwindigkeit erreicht? Und können wir uns, vor allem, nicht darauf einigen, dass die Betriebskosten unseres Seelöwen in den allermeisten Umständen deutlich niedriger sind, als für einen vergleichbaren Verbrenner, und dass die Ausnahmen dazu wahrscheinlich im einstelligen Prozentbereich liegen? Da wären wir doch schon einen schönen Schritt weiter und könnten uns neuen Themen zuwenden, die einen echten Mehrwert für dieses Forum bringen. Allzeit gute Fahrt.