Beiträge von Tomcat50

    Danke, wie sieht es mit meiner zweiten Frage aus, gibt es in der Verkleidung einen Stromanschluß an die ich die Dashcam LAMAX T10 anschließen kann und welchen Kabel benötige ich, die DashCam hat USB-C Anschluss.

    1. Nein, es gibt keinen Anschluss. Du musst die Dashcam entweder über den 12V-Anschluss anschliessen, oder fest im Sicherungskasten. Siehe eine ganze Anzahl Beiträge im entsprechenden Thread. Da gibt's auch Anleitungen zum fest verdrahteten Anschluss.

    Sehe ich ähnlich wie Zweinullzwei. Für Reifen gehe ich immer zum Spezialisten und nie zum Autohändler. Letzterer ist immer deutlich teurer. Bevor ich neue Reifen kaufe, informiere ich mich immer vorher im Internet bei Onlinehändlern wie Reifendirekt. Ich bin seit über dreissig Jahren Kunde bei Pneu Schaller in Zürich und bekomme meine Reifen immer zu einem fairen Preis, vergleichbar mit den Preisen im Netz. Die wissen auch mit den Sensoren umzugehen.

    Ich fahre etwa 15.000 km im Jahr, davon ca. 90 % Stadtverkehr in Berlin.


    Für den BYD rechne ich bewusst etwas großzügiger mit 24 kWh/100 km.

    Danke für diese nützliche und erleuchtende Rechnung. Es würde mich in keiner Weise überraschen, wenn Du bei diesem Fahrprofil im Gesamtdurchschnitt auf unter 20 kWh/100 km kommen würdest und freue mich darauf, irgendwann das tatsächliche Resultat hier zu lesen. Allzeit gute Fahrt.

    Bei meinem S24 Ultra leider nicht der Fall, bei längerer Nutzung mit Spotify und das nutze ich immer um Auto wird das Handy trotzdem immer leerer.

    Sorry, mit "S24" kenne ich mich gar nicht aus. Das soll ein Video-Streaming Gerät sein, wenn ich das bei Google richtig verstanden habe. Wenn Du im Auto Videos schaust, kann es natürlich sein, dass die Anwendung mehr Strom braucht, als dass die Ladeschale nachliefern kann. Vielleicht kann es auch an der Art des Videos liegen, wieviel Strom benötigt wird. Ein Softcore-Porno benötigt, zum Beispiel, möglicherweise weniger Strom als ein Hardcore. In dem Fall würde Ersteres den Handy-Akku weniger schnell entleeren. Probier's mal aus - aber nicht beim Fahren, gell!


    Spass beiseite, mit so Zusatzgeräten kenne ich mich wirklich nicht aus. Ich nutze jedoch konstant Spotify und andere Streamingdienste wie TuneIn mit Apple Carplay und habe nur in wenigen Fällen bemerkt, dass der Akku sich entleert. Dabei können jedoch noch verschiedene Umstände mitwirken. Wenn noch zusätzlich die Navigations-App auf dem Handy aktiv ist, hat das möglicherweise einen Einfluss auf den Stromverbrauch, und dann kommt vielleicht die Ladeschale nicht mehr mit dem Nachladen mit. Zudem habe ich diesen Sommer bemerkt, dass bei Aussentemperaturen um 38-40 Grad (in Südfrankreich) und direkter Sonneneinstrahlung auf das Handy in der Ladeschale letzteres nicht mehr lädt, weil das Gerät zu warm wurde. Es beginnt dann erst wieder zu laden, wenn es abgekühlt ist. Unter diesen Umständen ist der Handyakku natürlich recht schnell leer. Die Kühlung der Ladeschale reicht offensichtlich in den geschilderten Umständen nicht, um das Handy kühl genug zu halten. Ich bin deswegen dazu übergegangen, den Lüftungsauslass unmittelbar vor der Ladeschale so zu richten, dass die kühle Luft von der Klimaanlage über das Handy streicht und es so zusätzlich kühlt. Das scheint zu funktionieren. Jedenfalls habe ich seither keine Probleme mehr mit der Handyladung gehabt.

    Ehrlich gesagt verwirrt mich das etwas und macht mir auch ein bisschen Sorgen. Dabei geht es mir nicht um den Preis, sondern darum, wie viele Kilometer man tatsächlich fahren kann.

    Das Problem ist: Jedes Mal, wenn ich auf der Autobahn ein Elektroauto sehe, fährt es sehr langsam – meistens genau am Tempolimit oder sogar deutlich darunter. Deshalb bin ich mir nicht sicher, ob die niedrigen Verbrauchswerte, die oft genannt werden, für jemanden realistisch sind, der ganz normal fährt wie mit einem Verbrenner, also zum Beispiel etwa 10 km/h über dem jeweiligen Tempolimit.

    Das ist Deine ganz persönliche, eine sehr subjektive Wahrnehmung, die ich so nicht teilen kann. Aus der Perspektive eines Bleifussindianers mag es so aussehen, dass E-Autos langsamer fahren, und aus dieser Perspektive mag das auch als "sehr langsam" erscheinen. Nach meiner, ebenfalls sehr subjektiven Wahrnehmung fahren die meisten EV brav am Tempolimit. So wie es eigentlich sein sollte. So wie es der Gesetzgeber vorgegeben hat. "Schleicher" gibt es gewiss auch bei den EV-Fahrern, aber das sind wohl dieselben Zeitgenossen, die auch früher schon mit Verbrennern auf der offenen Autobahn minutenlang einen Laster mit 95 km/h überholt und sich einen Deut darum geschert haben, dass sie den schnelleren Verkehr aufhalten.


    Ich fahre überwiegend Autobahn, und nein, Deine Wahrnehmung deckt sich nicht mit meiner. Implizit in Deiner Darstellung scheint zu sein, dass viele EV-Fahrer bewusst langsamer fahren, um die Reichweite zu optimieren. Wir können nicht in die Köpfe anderer hineinsehen, aber Reichweitenoptimierung, oder Kosteneinsparung vermute ich jetzt mal nicht (mehr) unter den primären Motivationen. Wer ein paar Mal Langstrecke gefahren ist, weiss seine Fahrt so zu planen, dass er bequem und entspannt nachladen kann, zum optimalen Zeitpunkt und ohne die leisesten Reichweitenängste. Und um die Kosten kann es auch nicht gehen, denn die Ersparnisse sind im Cents- bis niedrigen Eurobereich. Pipifax, wie an anderer Stelle dargelegt.


    Ich fahre mindestens 75% Autobahn, sehr viel Langstrecke. In der Schweiz, Deutschland, Oesterreich, Italien, und auch sehr viel in Frankreich. Einzig in Deutschland darf man noch legal auf der Autobahn bolzen; in allen anderen Ländern ist man gut beraten, sich in der Nähe der vorgegebenen Geschwindigkeit zu halten, sonst kann es ganz schön teuer werden. Italien ist da vielleicht die Ausnahme; vielerorts wird dort das Tempolimit im besten Fall als eine unverbindliche Empfehlung angesehen. Es trifft zu, dass ich mit dem Kauf meines ersten EV, dem Seelöwen, meinen Fahrstil etwas geändert habe, aber keineswegs aus den oben genannten Gründen. Anstatt 150 bis 170 km/h auf der deutschen Autobahn fahre ich nun 130 bis 140. Dasselbe in Italien und Frankreich (Tempolimit max 130 km/h), und irgendwo um die 130 in der Schweiz (max 120 km/h). Ich fahre also in Deutschland ein wenig langsamer als vorher, dafür deutlich entspannter. Alles andere blieb wie dannzumal. Ganz normal. Für einen Nicht-Bleifussmohikaner. Wahrscheinlich so normal wie bei den meisten Seelöwenfahrern in diesem Forum auch. Mein Durchschnittsverbrauch nach 34'000 km? 22,5 kWh/100 km. So wie viele Seelöwen in diesem Forum auch. Reichweite? Kein Thema. War es - völlig unbegründet - auf den ersten drei Langstrecken, dann hatte ich es begriffen.


    Ich habe nichts gegen die Darstellung subjektiver Wahrnehmungen, Vermutungen und Projektionen. Ich finde jedoch, dass es dem Erkenntniswert und -gewinn in diesem Forum gut täte, wenn wir uns soweit es geht an Fakten halten und Spekulationen auf ein Mindestmass reduzieren. Das wäre ein echter Gewinn! Allzeit gute Fahrt.

    Fazit nach 16 Monaten und 34'000 km mit vielen Langstreckenfahrten: Rundum zufrieden. Sehr komfortables Langstreckenfahrzeug. Top-Verarbeitung des Innenraums. Prima Fahreigenschaften und Power, wenn benötigt, bis zum Abwinken. Preis-/Leistung stimmt. Danach muss sich so mancher Konkurrent noch strecken. Massive Einsparungen bei den Betriebskosten im Vergleich zum Vorgängerfahrzeug (BMW X3 3.0d). Ich würde meinen Seelöwen nicht wieder hergeben wollen und würde jederzeit wieder einen kaufen.

    Für mich gehört eine gewisse Vorbereitung bei einem Elektroauto einfach dazu. Wenn ich weiß, wie weit ich komme, wo ich laden kann und welche Alternativen es entlang der Strecke gibt, ist eine längere Fahrt mit einem Stromer eigentlich überhaupt kein Problem. Im Gegenteil: Mit etwas Planung funktioniert das heute schon ziemlich entspannt.

    ... und damit ist auch schon wirklich alles zum Thema gesagt. Einhundert Prozent mit Zweinullzweis Beitrag einverstanden!

    Freunde, meine Gattin und ich haben gerade ein wunderbares verlängertes Wochenende in Tirol und dem schönen Salzkammergut verbracht. Wir haben auf dem Hin- und Rückweg jeweils zwei Mal ganz entspannt, und mit relativ kurzer Verweildauer, bei Ionity geladen, zu 39 Eurocent das kW. Im Hotel in St. Wolfgang konnten wir über Nacht zu 25 Eurocent pro kW laden. Beim Betrachten der Spritpreise an den Tankstellen fiel auf, dass der Diesel bis zu 2.31 Euro pro Liter kostete. Das macht schon einen beträchtlichen Unterschied aus zum Verbrauch meines früheren BMW X3. Da kommt bei jeder Vorbeifahrt an einer Tankstelle ein wohliges Gefühl auf.


    Der BYD wird übrigens gesehen und respektvoll angeschaut, und man sieht ihn auch immer öfter. In den vergangenen vier Tagen sind uns fünf Seelöwen und eine ganze Anzahl anderer BYD Modelle begegnet. Die Marke etabliert sich allmählich, und wird prominenter.