Es ist fragwürdig, dass bei diesem LABORTEST des ADAC der SL7 beispielsweise deutlich schlechter abschneidet als beim norwegischen Pendant des ADAC (NAF) und Vorreiter solcher E-Auto-Tests. Das ganze auch bei niedrigeren Temperaturen und echter Fahrt auf Straßen Norwegens. Natürlich wird in Norwegen nicht so schnell gefahren, dafür zu mit deutlich mehr Steigungen, passt also dennoch nicht zusammen. Außerdem sind die Werte von deutschen Autos (zB i5 Touring) bei beiden Test sehr ähnlich nur beim SL7 ist plötzlich eine riesige Diskrepanz (>100 km) zu erkennen.
https://www.oeamtc.at/thema/el…in-norwegen-2025-76812090
Super, Kris, dass Du diesen Test hier ins Forum gestellt hast! Vielen Dank dafür. Ich denke, dieser Test sollte Pflichtlektüre für uns alle sein, und Straflektüre für die ewigen, unverbesserlichen Reichweiten- und Ladezeitenstänkerer. Er hilft, gewisse Sichtweisen zu korrigieren.
Ich erachte diesen norwegischen Test als durchaus realistisch, objektiv und glaubwürdig nicht zuletzt weil er von einer augenscheinlich neutralen Einrichtung durchgeführt wird. Die Werte decken sich übrigens ziemlich gut mit meinen eigenen Langstrecken-Erfahrungen. Es tut gut zu sehen, wie sich unser Seelöwe mit anderen Fahrzeugen vergleicht, und wie gut er dabei vergleichsweise abschneidet. Hast Du, habt Ihr, liebe Mitleser, gesehen, wo unsere hochgelobten, und hochpreisigen deutschen Produkte, und das Muskmobil, gelandet sind? Nicht gerade ruhmreich, die Statistik!
Auch die Ladestatistik lässt aufhorchen. Sie zeigt, dass unser Seelöwe ziemlich gut mit den grossen Hunden mitpinkeln kann, und sich in keiner Weise verstecken muss. Die durchschnittliche Ladeleistung finde ich beachtlich und durchaus akzeptabel. Sie deckt sich weitgehend mit meinen kürzlichen Langstrecken-Erfahrungen. So what, dass BYD die Ladezeiten etwas beschönigt. Das ist wohl, so vermute ich, den physischen Eigenschaften der LFP Batterien geschuldet. Die anderen Hersteller verbauen ja mehrheitlich NMC-Batterien, und die setzen den Massstab. Da kann wohl die LFP Batterie in punkto Geschwindigkeit nicht ganz mithalten. Interessant erscheint, dass Tesla ähnliche Ladeleistungen und -zeiten aufweist, wie der Seelöwe, der Hersteller aber keine Angaben zur Ladezeit macht. Da kann man sie ja auch nicht der Schönfärberei bezichtigen. Irgendwo habe ich mal gelesen, dass Tesla in gewissen Modellen auch LFP-Batterien von BYD verbaut. Vielleicht war das Testfahrzeug ja ein solches.
Die allerwichtigste Aussagen aus diesem Test sind jedoch aus meiner Sicht:
1. Alle BEV, markenunabhängig, haben in der kalten Jahreszeit deutliche Abweichungen von den optimalen Werten, sei es in der Reichweite, der Ladeleistung oder der Ladegeschwindigkeit. Das ist bei den meisten von uns schon längst bekannt und als Fakt akzeptiert. Aber das sollten sich die ewigen Stänkerer mal hinter die Ohren schreiben und mit der Wehklagerei aufhören
2. Unser Seelöwe schlägt sich im direkten Vergleich mit anderen, zum Teil massiv teureren Fahrzeugen, ganz beachtlich. Er braucht sich in keiner Weise zu verstecken.
3. An die Adresse der Stänkerer: An unserem Seelöwen ist wohl wenig bis nix falsch, das nicht auch bei allen anderen Fahrzeugen falsch wäre, darin eingeschlossen prominente Premium-Modelle, die einiges mehr kosten, als unser Puppy.
Leute, habt Ihr immer noch Lust darauf, uns als Schönredner abzukanzeln? Dieser Test tut der geschundenen, verrufenen Seelöwen-Seele gut. Wir haben's doch nicht ganz so falsch gemacht, wie uns einige Miesepeter und ewige Besserwisser einreden wollen. Allzeit gute Fahrt!
P.S. Bitte stellt, wenn immer möglich, die Ergebnisse des nächsten norwegischen Sommertests auch hier ins Forum. Danke im voraus!