Beiträge von Zweinullzwei

    Drei Ladungen, 1h30min auf 10h Autofahren, Beine vertreten Pipi machen Wasser Trinken Power Nap, wo liegt das Problem? Dein Leben muss extrem stressig sein. 8o

    Das hätte man bereits vor dem Kauf wissen sollen. Alle immer so gestresst, dass man keine 30min Zeit hat zum laden. Man kann doch gemütlich im Auto ein Moto GP lauf ansehen und schon sind 45min vorbei. Warum hält man bei einer reinen Ladestation an, wenn es doch auch welche gibt mit einem Kaffee. Die Infrastruktur wächst immer weiter und die Tankstellen waren Anfangs auch nicht mit Shop und Restaurantbetrieb. Als wäre das laden so umständlich, Karte im Auto bereits gezückt, aussteigen Kabel einstecken Karte hinhalten und wieder einsteigen. Aber man kann sich ja über jeden Mist aufregen, aber schon klar, wenn nicht alles in 5sec erledigt ist, ist es natürlich schei...

    Sorry, würde dein Auto sofort verkaufen, ist viel zu umständlich. ||

    Noch etwas zum Thema:


    Ich habe weder eine Ladestation in der Tiefgarage noch an meinem Arbeitsplatz. Mein Glück ist, dass ich in etwa 10 Minuten zu Fuss eine Ladestation mit 50 kW DC und 22 kW AC erreichen kann, an der ich für 0.28 Fr./kWh laden kann. DC-Laden ist dort bis 90 Minuten möglich, AC-Laden bis 240 Minuten ohne Zeitstrafe. Wenn mein Akkustand bei etwa 50 % liegt, kann ich jeweils entscheiden, welche Variante ich nutze.


    Ansonsten habe ich noch eine weitere Ladestation mit 128 kW bzw. 320 kW DC-Leistung für 0.56 Fr./kWh, wenn es vor der Arbeit einmal schnell gehen muss.


    Es gibt aber deutlich mehr Möglichkeiten, beispielsweise beim Einkaufen. Die Preise reichen dabei bis zu 0.79 Fr./kWh, was ich persönlich schon ziemlich unverschämt finde. Auch auf Reisen gibt es Anbieter, die den Bogen überspannen und Preise von über einem Euro pro kWh verlangen.


    Grundsätzlich komme ich von einem Fahrzeug mit 136 PS, das im Durchschnitt 7 Liter Diesel auf 100 km verbraucht hat. Klar, auf der Autobahn ging der Verbrauch auf etwa 5.5 Liter zurück, aber Autobahnfahrten machten höchstens bei Urlaubsreisen einen grösseren Anteil aus.


    Im Schnitt fahre ich rund 1'000 km pro Monat. Das bedeutete bei einem Dieselverbrauch von 70 Litern und einem Preis von 1.80 Fr./Liter monatliche Kosten von etwa 126 Franken.


    Der Verbrauch meines BYD Sealion liegt bei rund 25 kWh pro 100 km. Meine ursprüngliche Rechnung lautete daher: 250 kWh × 0.56 Fr. = 140 Franken pro Monat. Heute sieht die Situation jedoch deutlich besser aus. Diesel: 148 Franken. Strom: rund 70 Franken. 🙂


    Allerdings wird in der Schweiz aktuell noch keine Steuer auf die bezogenen Kilowattstunden erhoben. Das wird früher oder später ebenfalls kommen und die Kosten vermutlich wieder näher an jene eines Dieselfahrzeugs heranführen.


    Früher oder später könnten die Kosten sogar über denen eines Verbrenners liegen. Für mich ist jedoch in erster Linie die Art der Fortbewegung entscheidend. Das elektrische Fahren bringt einiges an Komfort mit sich – und da kann ein Verbrenner meiner Meinung nach nicht mithalten.