Beiträge von Lesti

    Moin an die Seelöwenfahrer,


    kennt hier jemand einen zuverlässigen Weg, um die werkseitig verbauten 360° Kameras zur Parkraumüberwachung zu verwenden? Es soll wohl Möglichkeiten dafür geben, sofern man drittanbieter Apps verwendet.

    Das meint Gemini dazu:


    Die technische und Software-seitige Realität bei BYD sieht im Moment (Stand 2026) allerdings leider so aus, dass Drittanbieter-Apps hier an sehr harte Grenzen stoßen.

    Hier ist der aktuelle Stand der Dinge, was geht und warum es kompliziert ist:

    1. Das Software-Nadelöhr: Kein Zugriff auf den Kamera-Stream

    Der BYD Sealion 7 läuft auf dem BYD DiLink-System, das im Kern auf Android basiert. Man kann zwar über Umwege Apps per Sideload (APK-Installation) auf dem großen Bildschirm installieren, aber:

    • Sicherheits-Sandbox: BYD sperrt den direkten Zugriff auf den Hardware-Videostream der 360-Grad-Kameras für Apps, die nicht vom System selbst stammen.
    • Eine Drittanbieter-App (egal ob Dashcam-App oder Überwachungs-Software), die du installierst, sieht die Kameras schlichtweg nicht, weil das Android-System ihr die Berechtigung verweigert. Es gibt aktuell keine funktionierende Drittanbieter-App, die im Hintergrund die 360-Grad-Kameras im Parkmodus ansteuern und aufzeichnen kann.

    2. Das Energie-Problem (12V-Batterie)

    Selbst wenn man das System hacken würde, um den Kamera-Stream abzugreifen, gibt es ein Hardware-Problem:

    • Wenn der Sealion 7 parkt und "schläft", schaltet er die Steuergeräte der Kameras und den großen Infotainment-Prozessor ab, um Strom zu sparen.
    • Um die Kameras laufen zu lassen, müsste das Auto permanent im "Wach-Zustand" bleiben. Das würde die kleine 12V-Batterie des Autos innerhalb weniger Stunden komplett leersaugen. Tesla hat dafür ein extrem tief integriertes Energiemanagement, das bei Bedarf die große Traktionsbatterie anzapft, um die 12V-Batterie nachzuladen – diese tiefe Software-Integration fehlt BYD im Parkmodus für Drittanbieter.

    Das meint Gemini:


    Die Nutzerzufriedenheit bei PlugShare ist insgesamt sehr hoch. Die Anwendung gilt weltweit und auch im deutschsprachigen Raum als eine der absoluten Standard-Apps (oft als "Must-Have" bezeichnet) für E-Auto-Fahrer.

    In den App-Stores spiegeln sich die positiven Erfahrungen deutlich in den nackten Zahlen wider:

    • Apple App Store: ~4,7 von 5 Sternen (bei über 130.000 Bewertungen)
    • Google Play Store: ~4,6 von 5 Sternen (bei über 50.000 Bewertungen)

    Zudem wurde die Anwendung von Automobil-Fachmedien (wie MotorTrend) als eine der besten Tech-Aftermarket-Apps für E-Mobilität ausgezeichnet. Schaut man sich das Feedback im Detail an, gibt es jedoch eine klare Trennung zwischen Lob für die Datenbasis und Kritik an bestimmten Funktionen.

    Was Nutzer besonders loben (Die Stärken)

    • Die Macht der Community: Der größte Pluspunkt ist die Aktualität der Daten. Da Fahrer aktiv eintragen, wenn eine Ladesäule defekt ist, zugeparkt ("ge-ICE-t") wurde oder die Zufahrt blockiert ist, schützt die App extrem zuverlässig vor Frustmomenten auf Langstrecken.
    • Hervorragende Filter: Fahrer schätzen die Möglichkeit, leistungsschwache AC-Lader komplett auszublenden und gezielt nach High-Power-Chargern (HPC) mit bestimmten Steckertypen zu suchen.
    • Unabhängigkeit: Da hinter der Karte kein einzelner europäischer Stromanbieter steht, ist die Übersicht extrem neutral und umfasst auch kleine, private oder kostenlose Ladepunkte (z.B. bei Hotels oder Restaurants), die in herkömmlichen Ladekarten-Apps oft fehlen.

    Was Nutzer kritisieren (Die Schwachstellen)

    • Die Krux mit dem "PlugScore": Das Bewertungssystem basiert primär auf einem einfachen Prinzip: Hat das Laden funktioniert (Ja/Nein)? Nutzer bemängeln häufiger, dass eine Station einen perfekten Score von 10/10 haben kann, obwohl die Ladeleistung weit unter dem Maximum lag (z. B. nur 50 kW statt der versprochenen 300 kW). Um das herauszufinden, muss man zwingend die Kommentare lesen.
    • Konnektivität (Android Auto / Apple CarPlay): Während die App auf dem Smartphone flüssig läuft, gibt es immer wieder Kritik an den Versionen für das Infotainment-System im Auto. Die Benutzeroberfläche wird dort oft als zu stark beschnitten, träge oder während der Fahrt umständlich zu bedienen beschrieben.
    • Routenplaner vs. Google Maps: Der integrierte Routenplaner berechnet Entfernungen zu Ladepunkten in der Detailansicht manchmal "Luftlinie" statt der tatsächlichen Fahrtstrecke. Viele Nutzer nutzen PlugShare daher nur zur Recherche und übergeben die Adresse dann an Google Maps oder das bordeigene Navigationssystem.
    • Account-Zwang: In neueren Updates wurden einige Funktionen, die früher komplett ohne Anmeldung funktionierten, hinter eine Registrierungsschranke gelegt, was traditionsbewusste Nutzer verärgert hat.
    Zitat
    Fazit der Community: Als "digitaler Kundschafter" vor und während einer Reise ist die App unschlagbar, um den Zustand von Ladesäulen zu prüfen. Als reines Live-Navi während der Fahrt oder zum Bezahlen nutzen die meisten Fahrer jedoch ergänzende Systeme.

    Ich habe mich jetzt verifizieren lassen und folgende Meldung erhalten:

    Laut Gemini ist die Identifizierung nur in China verpflichtend:


    Diese "Echtnamen-Registrierung" (eine holprige Übersetzung von Real-Name Registration) sorgt bei fast allen BYD-Fahrern im europäischen Raum für Verwirrung.

    Kurz gesagt: Im Moment bringt es dir überhaupt nichts und du kannst es einfach ignorieren. Dein Auto funktioniert auch im Zustand "Unregistriert" völlig uneingeschränkt.

    Hier ist der genaue Hintergrund, warum das im System steht und was es damit auf sich hat:

    1. Warum steht das überhaupt dort?

    In China (dem Heimatmarkt von BYD) gibt es extrem strenge Gesetze zur Internetnutzung. Dort muss jede SIM-Karte – auch die im Auto verbaute IoT-SIM – zwingend mit dem echten Namen, der ID-Nummer und teilweise einem Passbild des Besitzers verknüpft sein, bevor sie final freigeschaltet wird.

    Da BYD das DiLink-Betriebssystem für Europa softwareseitig nicht komplett neu programmiert, sondern nur übersetzt, wurde dieser Menüpunkt (inklusive der schlechten Übersetzung) einfach aus der chinesischen Softwareumgebung übernommen.

    2. Wie läuft das in Europa ab?

    In Europa läuft die Registrierung der Datenverbindung über einen ganz anderen Weg:

    • Wenn du das Auto beim Händler übernimmst, schaltet der Händler den Wagen im BYD-System über deine E-Mail-Adresse und deine Fahrgestellnummer (VIN) frei.
    • Damit ist der "Cloud-Dienst" aktiv. Die verbaute SIM-Karte (die in europäischen BYD-Modellen meistens über den Provider Orange Business läuft) bucht sich automatisch ein und funktioniert ab Werk.
    • Deshalb hast du auch jetzt schon Internet im Auto (z. B. für Spotify oder die BYD-App), obwohl da "Unregistriert" steht.

    Totwinkelassistent verstehe ich ja noch. Bei einem breiten Wohnwagen meckert der ja laufend. Querverkehrwarner auch wenn man enge Kurven fährt oder rangiert. Wenn dem was zu knapp erscheint macht er auch eine Notbremsung. Also da muss schon überlegt werden welche deaktiviert gehören und welche man lassen kann.
    Dass das ein Autohersteller aber schon wissen und richtig programmieren sollte steht ausser Frage.

    Grundsätzlich macht das ja Sinn, dass die Musik leiser wird damit man die Navigationsansage versteht. Da gibt es aber eine Einstellung dafür glaube ich. Wenn nicht bei den Fahrzeugeinstellungen dann vielleicht in den Navi-Einstellungen selber.

    Habe des gleiche Problem mit dem Netzwerksignal, bin derzeit in Kontakt mit BYD Austria. Ich berichte sobald ich genaueres erfahren habe.

    Gabs da nicht Meldungen dass bei einigen Sealions das Telematikmodul ausgetauscht wurde, weil fehlerhaft?

    Die lastachsbestimmung braucht nicht berücksichtigt werden da man im Hängerbetrieb nicht schneller wie 100 km/h fährt, laut TÜV. Bei mir habe ich sowieso die XL (verstärkten) Reifen drauf. Zur Info: der SL7 hat eine Achslast von 1538 also pro Achse ca 770 kg, mein Reifen hat 800 kg pro Achse

    Die Lastachsbestimmung gilt anscheinend nur für die Anhängerreifen. Nicht für die des Zugfzgs. Weil deine XL sind haben sie einen Lastindex von 100. Ohne XL vermutlich nur 98. Das XL heißt nun nicht, dass sie mehr als 800kg können. Würdest du 150kg Stützlast nutzen und volle erlaubte Zuladung, dann wärst du durch die Hebelwirkung auf vermutlich 1720kg Achslast hinten. Das sind dann 860kg pro Reifen. Mir wäre das zu gefährlich und bei einer Kontrolle mit Waage stellen sie dich sicher ab. Mit dem 103 XL bist du auf 875kg, das ist zwar auch nicht viel drüber, aber erlaubt.
    Wenn ich nicht mit dem Gedanken wegen einer Anhängekupplung spielen würde dann würde mir deine Kombi schon auch gefallen.

    Ich werde wohl auf 20 Zoll bleiben müssen, da ich vor habe eine Anhängerkupplung zu montieren. Bei 150kg Stützlast benötigst du dann einen Reifen mit mindestens 103 Tragfähigkeit und die gibt es bei 21 Zoll nicht. Die von BYD gewählte Kombi 245/45 R20 103V ist also begründet.
    Mit den 245/40 R21 hast du vermutlich auch nur einen Lastindex von 100 und das sind dann 1.600kg Achslast. Maximale Achslast hinten beim Exc AWD ist 1528kg, also nicht mehr viel Reserve auch ohne Anhänger.