Alles anzeigenIch fahre den AWD und mir geht es wie dir,
die Laderei ist auf Langstrecke der Horror, klar einige reden es schön und kommen offensichtlich damit zu recht aber du gehörst dann schon zur Gruppe "Masochisten",
du stehst irgendwo in der Pampa und guckst ständig aufs Smartphone ob die Ladung unterbricht und wann es endlich wieder weitergeht.
Bin mittlerweile 4x Langstrecke mit dem Ding gefahren und immer lief mir der Schauer über den Rücken, einmal Rumänien weil meine Gattin notarielle Dinge dort zu erledigen hatte und wir standen mit 0km Reichweite in einer Siedlung.
Weit und breit keine Lademöglichkeit, was im Navi angezeigt wurde funktionierte einfach nicht, wir luden bei einem Privathaushalt mehrere Stunden um 120km zu generieren um ans Ziel zu kommen.
Ich verfluchte diesen E-Kram, die Wahrheit ist das man sowieso nur im Westen (obwohl Rumänien ein EU-Land ist) fahren kann wo es einigermaßen eine Ladeinfrastruktur gibt.
Ich fahre trotzdem gerne mit dem SL7, aber nur noch Strecken wo ich von zu Hause wieder nach Hause komme ohne fremdzuladen. Der Rest wird mit einem Benziner erledigt.
Damit fährt man wohin man will und wenn die Tanklampe angeht wird der Rüssel eingesteckt und ich habe in 2 Minuten Energie für weitere 700km und das bei zufriedenstellender Geschwindigkeit auf der Autobahn.
Jeder muss das natürlich für sich selbst entscheiden aber so wie ich die E-Technologie einschätze werde ich meinen Benziner noch einige Jahre behalten müssen ....
Wenn ich das so lese, verstehe ich ehrlich gesagt nicht ganz, warum man überhaupt einen Stromer fährt.
Erstens mache ich mir vor einer längeren Fahrt Gedanken darüber, wo ich unterwegs laden kann und welche Ladeanbieter dort verfügbar sind. Zweitens kann ein Ladeabbruch ganz unterschiedliche Ursachen haben. Das muss nicht zwangsläufig etwas mit dem Sealion zu tun haben. Eine Störung an der Ladesäule, ein Kommunikationsproblem zwischen Fahrzeug und Ladesäule oder ein Problem beim Anbieter kann genauso die Ursache sein.
Wenn man allerdings irgendwo in der Pampa mit 0 % Akkustand stehen bleibt, ist meiner Meinung nach eher der Fahrer gefragt, seine Aufgabe vernünftig zu erfüllen. Heutzutage ist es wirklich keine große Sache mehr, sich vorab darüber zu informieren, wo man laden kann und welcher Anbieter dort verfügbar ist.
Auch eine Ladeplanung für die gesamte Strecke zu erstellen, ist mittlerweile ziemlich unkompliziert. Mit der IONITY-App geht das beispielsweise sehr schnell. Die geplante Route lässt sich anschließend an Google Maps übertragen und kann wiederum im Sealion angezeigt werden.
Natürlich gibt es noch Regionen, in denen die Ladeinfrastruktur nicht optimal ausgebaut ist. Aber auch das lässt sich in der Regel bereits vor der Fahrt herausfinden und entsprechend bei der Routenplanung berücksichtigen.
Für mich gehört eine gewisse Vorbereitung bei einem Elektroauto einfach dazu. Wenn ich weiß, wie weit ich komme, wo ich laden kann und welche Alternativen es entlang der Strecke gibt, ist eine längere Fahrt mit einem Stromer eigentlich überhaupt kein Problem. Im Gegenteil: Mit etwas Planung funktioniert das heute schon ziemlich entspannt.