Vergleichstest von auto motor und sport vom 08.10.2026

  • Wer solche Testberichte ernst nimmt, ist selber schuld. Dieser hier trieft vor Subjektivität und Beliebigkeit. Journalistisch höchst unprofessioneller Rotz. Aber irgendwie muss das Käseblatt ja auch Geld verdienen. Und weder Blatt noch Schreiberling haben wohl noch einen journalistischen Ruf zu verteidigen, haben ihn schon längst aufgegeben und agieren nach dem Motto "was kümmert mich der Mist, den ich gestern geschrieben habe? Haupsache, er macht Geld". Wie heisst es doch so schön: "Und ist der Ruf mal ruiniert...." Allzeit gute Fahrt, und immer bei der Wahrheit bleiben!

  • Zumindest die Sache mit der verlängerten Gasannahme ist mir bei der Probefahrt auch aufgefallen. Der Wagen gönnt sich 1/4 Sekunde bevor er darauf reagiert, dass ich nicht mehr beschleunigen möchte. Hier hoffe ich sehr, dass BYD da per OTA noch etwas nachbessert.

  • Stimmt, habe ich auch bemerkt. Eine ganze Viertelsekunde, 25 Hundertstel. Das ist eine halbe Ewigkeit für Formel-1 Fahrer. Das sind wir aber alle nicht, nicht wahr? Das Schöne am Menschen ist, dass er sich an gewisse Dinge gewöhnen, sich darauf einstellen kann. Die Meisten von uns schon. Ich habe mich daran gewöhnt, so selten ich auch derart abrupt Vollgas geben muss, oder will, dass sich das Phänomen überhaupt bemerkbar macht. Und dann gibt's natürlich auch jene, die auch die kleinsten Dinge bemäkeln und auf Perfktion bestehen. Wie hiess das noch in der Bibel, vom Splitter im Auge des Anderen, und dem Balken im eigenen? Allzeit gute Fahrt, und immer 'was zum Meckern!

  • Den Test kann ich zum Teil bestätigen. Fahre ich 200kmh und drüber, wird der Wagen sehr schwammig und man hat schon das Gefühl "oh das wird nichts". Wie so ein Amerikanisches Fahrzeug schwammig.

    Kurvige Autobahn Etappen mit leichtem Wind auf Brücken, bei 180kmh oder so macht das überhaupt keinen Spaß. Als ob man das Fahrzeug vorher nicht durch einen Windkanal gejagt hätte.


    Weiterhin ist die Bremse wirklich auch ein wenig überfordert mit dem Gewicht/Geschwindigkeit, es wird zäh gebremst - auch im Sportmodus der Bremse. Fährst du flott, musste mitdenken - sonst hast du einen Unfall.

    Da muss man immer den "gefühlt längeren Weg" einplanen.

    Also zum Räuber auf der Autobahn wird man nicht, da musste ich einige male ordentlich stark reinlatschen, wenn einer davor zog.


    Rekuperation hat er ja - je nach Akkustand - ca. 60kwh. Sonst max. 30kwh wenn der Akku voll ist. Bremse ich zusätzlich leicht, wird eine stärkere Rekuperation genutzt. Da stand auch schon 160kwh oder so im Display.

    Das ist also eher eine Einstellung das "stark" nicht wie "Tesla one pedal" ist. Aber eher eine Geschmackseinstellung des Herstellers, kein negativer Punkt aus meiner Sicht.


    Karossiere-wanken, Fahrverhalten schnell und Bremsverhalten ist schon nicht gut. Bin einmal auf nasser Straße ganz normal links abgebogen da rutschte das Heck.. beim Allrad.. Nach einem Neustart lag er wieder wie ein Brett, ist auch schon 3 Updates her.. seitdem nie wieder passiert.

    Scheinwerfer passen auch nicht mehr ins Leben - der Skoda Scala meiner Freundin hat schon Matrix-LED mit Kurvenlicht..


    Hätten Sie noch den Spurhalteassistenten oder das Einparksystem kontrolliert, wäre er völlig durchgefallen.

    Bin wegen dem Einparksensor vorn (der Kamera..) leider auch vorne an eine Mauer gestoßen - das blöde Ding meinte es wären noch 50cm, hat leider einen große Wand übersehen (und ich hatte ihn erst frisch)..............


    Ich bin sonst begeistert vom Fahrzeug, aber paar Sachen sind schon "schlecht" oder abgespeckt worden.

    In China fährt das Ding ja mit dem Gods-Eye herum, dass ist schon gutes System anscheinend (geht also richtig gut, für Europa halt nicht installiert worden).

  • Wenn die Kriterien sich lediglich auf das Handling beschränken, würde ich gewiss kein 2400 kg schweres Fahrzeug wählen. Wer ernsthaft glaubt, dass die anderen Testkandidaten tatsächlich überlegen sind oder im Alltag nennenswerte Vorteile bieten, wird beim Fahren eines solchen Autos eine herbe Enttäuschung erleben.

  • Solche Tests nehme ich nicht ernst. Wer Autozeitschriften liest, die vornehmlich aus Deutschland kommen, der weiß, dass immer und auch wirklich immer deutsche Autos bei Vergleichstests gewinnen und chinesische Produkte auf den hinteren bzw. letzten Plätzen landen. Das ist nichts Neues. Ich habe mir hier meine eigenen Richtlinien geschaffen: Wenn ein vergleichbares Produkt mit nicht zu viel Punkte-Rückstand auf ein deutsches Produkt auf den Plätzen landet, dann ist es wahrscheinlich besser oder zumindest gleich! Damit bin ich bisher recht gut gefahren.

    Ich hatte früher als Firmenfahrzeuge immer deutsche Produkte (der Dienstgeber wollte es so), fahre aber seitdem keine deutschen Autos mehr. Zu teuer, qualitativ schlechter als Produkte aus China oder Japan, ausstattungsbedingt im Nachteil und teilweise recht altbacken. Das ist aber meine persönliche Meinung.

  • Auf solche Test gebe ich nicht viel, aber tatsächlich kann ich den Test nachvollziehen und bei der Liste an Autos würde ich den Sealion auch auf Platz 5 setzten (ja, ich bin alle schon gefahren).

    @klaus1985 Fahrwerk und Bremsen ist das größte Problem des SL, aber das wollen die Fanboys nicht hören und reden sich alles schön. Kritik ist hier nicht erwünscht.

  • Worin genau siehst du die Problematik des Fahrwerks begründet, nur weil es in bestimmten Fahrsituationen nicht deinen persönlichen Präferenzen entspricht?

    Mein vorheriges Auto war sogar noch weicher abgestimmt. Im täglichen Gebrauch ist das doch völlig irrelevant.

  • Es geht nicht darum, ob mir persönlich ein straffes oder komfortables Fahrwerk besser gefällt. Das ist tatsächlich Geschmackssache.

    Es geht vielmehr um objektiv messbare fahrdynamische Eigenschaften. Und da zeigt der Vergleichstest der auto motor und sport durchaus deutliche Schwächen des Sealion 7.

    Ein Bremsweg von 38,7 Metern aus 100 km/h gegenüber 34,5 Metern beim Kia ist keine Geschmacksfrage. Ebenso wenig die Ergebnisse beim Slalom und doppelten Spurwechsel oder die beschriebenen ESP-Eingriffe.

    Natürlich merkt man diese Unterschiede im normalen Alltagsverkehr nicht ständig. Aber daraus abzuleiten, dass sie irrelevant seien, halte ich für falsch. Gerade in einer unerwarteten Ausweich- oder Gefahrensituation können solche Reserven entscheidend sein.

    Ich fahre selbst einen Sealion 7 und bin mit dem Fahrzeug insgesamt zufrieden. Trotzdem muss ich nicht jede technische Schwäche relativieren oder schönreden, wie du und die anderen Fanboys.

    Man kann ein Auto gut finden und gleichzeitig anerkennen, dass andere Hersteller bestimmte Dinge besser gelöst haben. Genau dafür sind unabhängige Vergleichstests mit nachvollziehbaren Messwerten sinnvoll.

  • Es ist doch völlig naheliegend, dass unterschiedliche Hersteller, Fahrzeugkonzepte und Fahrwerke zu differenzierten Ergebnissen führen – warum also diese Verwunderung?

    Im Umkehrschluss müssten sämtliche getesteten Fahrzeuge einpacken, würde man einen Porsche oder Lamborghini als direkten Maßstab heranziehen.

    Solcherlei Bremsvergleiche entbehren doch jeglicher Ernsthaftigkeit. Wer kann schon garantieren, dass exakt mit derselben Reaktionszeit gemessen wurde? Bereits eine Abweichung von gerade einmal 0,14 Sekunden macht auf der Strecke einen Unterschied von 4 Metern aus.

    Warum muss man andere als Fanboys bezeichnen wenn man nicht der gleichen Meinung ist. ;)

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