Beiträge von tom2104

    Gestern probiert. sind bei mir max. 1,1kW...... mehr schafft der Löwe bei mir nicht ....


    Der mitgelieferte Ladeziegel lässt nur 8A zu.

    Theoretisch sollten 16A möglich sein, allerdings aus sicherheitstechnischen Gründen sollte die Ladeleistung an einer Haushaltssteckdose nicht ausgereizt werden.

    Ich nutze eine go-e Gemini flex 2.0, die lässt bis 13A zu. Außerdem kommt auch drauf an, in welchem Land man an einer Haushaltssteckdose lädt.


    Hier ist die Übersicht der Ladeleistungen und Steckertypen an Haushaltssteckdosen für ausgewählte EU-Länder (und die Schweiz).
    Bitte beachten Sie: Die technische Grenze liegt fast überall bei 3,7 kW, die empfohlene Dauerlast zur Sicherheit jedoch deutlich niedriger.

    Deutschland / ÖsterreichTyp F (Schuko)16 A (3,7 kW)2,3 kW (10 A)Standard in Mitteleuropa; Dauerlast über 10 A vermeiden.
    Frankreich / BelgienTyp E16 A (3,7 kW)2,3 kW (10 A)Ähnlich Schuko; Green’up Dosen erlauben sicher bis zu 3,7 kW.
    SchweizTyp J (T13 / T23)10 A / 16 A2,3 kW (10 A)T13 ist Standard (10 A); T23 (16 A) in Haushalten seltener.
    ItalienTyp L10 A / 16 A2,1 – 2,3 kWÄltere Dosen oft nur 10 A; Schuko (Typ F) wird Standard.
    DänemarkTyp K16 A (3,7 kW)2,3 kW (10 A)Eigener Standard mit "Smiley"-Gesicht; oft Schuko-kompatibel.
    UK / IrlandTyp G13 A (3,0 kW)2,3 kW (10 A)Stecker sind einzeln abgesichert; sehr robustes System.
    Norwegen / SchwedenTyp F (Schuko)16 A (3,7 kW)2,3 kW (10 A)Weit verbreitet; oft spezielle Absicherung für E-Autos vorgeschrieben.


    Wichtige Faustformel für alle Länder:

    Obwohl die Steckdosen oft mit 16 Ampere abgesichert sind, drosseln die meisten mobilen Ladegeräte („Ladeziegel“) die Leistung automatisch auf 10 Ampere (ca. 2,3 kW), um Kabelbrände durch Überhitzung der Hausinstallation zu verhindern.

    Der Vorteil vom zweimal Ziehen ist ja, dass man sich nicht die Finger schmutzig macht oder nach dem Entriegelungshaken fummelnd suchen muss.


    Im letzten Testvideo wurde ja leider wegen Missverständnis dieser Vorteil als Nachteil reklamiert.

    Noch ein kleiner Nachtrag zu den Lösungen von dé, NRGkick und JuiceBooster. Durch das festverbaute Typ2 Kabel, muss man sich


    a) auf eine Kabellänge festlegen (was Zuhause passt, muss nicht unterwegs passen)

    b) wenn man an einer öffentlichen AC Ladesäule lädt, hat man quasi das komplette Ladegerät auf der Straße liegen


    Bei der go-e Gemini flex kann man sein eigenes Typ2 Ladekabel anschließen, das hat drei Vorteile:


    a) an einer öffentlichen AC Ladesäule liegt nichts auf dem Boden rum, kann also auch nicht geklaut oder beschädigt werden

    b) wenn man z.B. bei Freunden lädt, die nur eine Schukodose haben, kommt die go-e mit dem Schuko-Adapter zum Einsatz

    c) mit der go-e lädt man dann mit 13A (3A Sicherheitsreserve an einer 16A Haushaltsdose) statt der 8A des mitgelieferten original Ladeziegels


    Von dé gibt es allerdings auch eine Variante (11 und 22kW) ohne festmontiertes Ladekabel:


    dé Mobile Wallbox 11kW mit App, Stromzähler & Typ 2 – flexibel & ohne
    dé Mobile Wallbox 11kW mit App-Steuerung, Stromzähler & Typ 2 – flexibel laden zu Hause & unterwegs. Ideal für PV-Nutzer & ohne Elektriker anmeldbar.
    depow.de