Beiträge von Tomcat50

    Hallo Mario.A,

    Ja, ich habe im April dieses Jahres schon eine Klappe nachbestellt, hier in Südfrankreich. Die Artikel Nr. des Teils ist (PM) 15379316-00. Es kostete inkl. 19% TVA ganze 13.99 Euro. Da mir Rameder beim Einbau der AHK den Unterbau ziemlich vermasselt hat, hält sie jedoch nur an den oberen "Zähnen". Entsprechend habe ich das Teil schon wieder verloren. Ich werde es mit Magneten versuchen müssen.

    So klein ist der Trick dann offensichtlich doch nicht. 3000 Euro ist schon ein beträchtlicher Betrag für einige von uns. Mein Kenntnisstand ist auch, wie vorgängig geäussert, dass der Seelöwe nur Vehicle-to-Load unterstützt, was etwas Anderes ist, als bi-direktionales Laden, oder Vehicle-to-Home. Nun, ein Elektrotechniker mag in der Lage sein, seine Anlage zuhause so zu pimpen, dass der Seelöwe meint, er lädt einen Kühlschrank, während er in Tat und Wahrheit die Batterie des Hauses lädt. Der Sinn der (hier angedeuteten) Übung entgeht mir jedoch gänzlich, und rein ökonomisch betrachtet, machen mir Kosten wie Aufwand wenig Sinn. Dies zu verteidigen, könnte ich nun eine Menge schreiben. Das tue ich hier jedoch nicht. Ich erinnere stattdessen an ein paar wenige nicht unwichtige Tatsachen: 1. Die allerwenigsten von uns sind Elektriker, und ohne fremde Hilfe würde das Abenteuer wahrscheinlich noch viel teurer als "nur" 3000 Euro. 2. Die allerwenigsten von uns haben Batterien zuhause, die sich für so einen Set-Up eignen würden. 3. Hättest Du tatsächlich die Batterien, würdest Du steinalt werden müssen, oder schon tot sein, bevor sich die Investition rechnet. Der Seelöwe hat nur 90 kWh Kapazität, und selbst bei 40 Cent würde die eingesparte Differenz zum öffentlichen Tarif nur Cents bedeuten. Das könnte dauern! Da hätte ich schon bessere Ideen, das Geld gewinnbringend zu investieren.

    Wenn es denn wirklich um Gewinnmaximierung ginge, was ich hier nicht glaube. Es ist eine Spielerei für Liebhaber. Die Idee von Vehicle-to-home ist verlockend, das Potenzial für netz-optimierte Energie vermutlich riesig. Bevor jedoch dieses brilliante Konzept Wirklichkeit wird, wenn überhaupt je, wird noch viel Wasser den Rhein, die Rhone und die Donau hinunterfliessen. Werden noch viele Politiker mit viel heisser Luft zur Erwärmung des Planeten beitragen, und noch viele Umweltbewusste, zu denen ich mich auch zähle, erkennen müssen, dass das übergeordnete Ziel, den Planeten vor Überhitzung zu bewahren, lokale Zugeständnisse abverlangt.


    Vehicle-to-home macht heute Sinn für Leute, die ein Häuschen im hohen Norden von Skandinavien und Kanadas, oder in der kasachischen Wüste haben. Dazu gehören wir nicht. Für den Rest von uns wird es dauern, bis Politik, Wirtschaft und Gesellschaft ihre historisch trägen Hinterteile dahin bewegen, das dies Realiät wird.


    Never stop dreaming. Und allzeit gute Fahrt.

    er soll auch mal ordentlich laufen der Bursche, ich habe den Eindruck das fast alle hier den SL7 nur auf Sparflamme fahren und sich rühmen wenn sie 22KW auf die 100km schaffen,

    bei mir sind es auf die Gesamtleistung bis jetzt 28,3KW, fahre manchmal flott aber auch manchmal sehr diszipliniert wenn es der Verkehr fordert.

    Wie die es schaffen mit 22KW ist mir schleierhaft .....


    Da gibt es noch Spezialisten die rühmen sich mit 18kwh 😳🫣 das hat ja mit Fortbewegung nix mehr zu tun😜 Gerade jetzt sparen viele Sprit und die linke Spur ist frei.


    Danke!, meine Rede.

    Bin auch bei über 25kw..alles andere hat mit normalen fahren nix zu tun.

    Bei so manchen Dingen erübrigt sich jeder weitere Kommentar....

    Ich empfehle den Goodyear Vector Gen 3. Ich habe den Reifen auf meinem Fahrzeug und bin sehr zufrieden damit. Er läuft ähnlich ruhig wie der OEM Sommerreifen von Michelin. Continental Pirelli haben auch sehr gute Allwetterreifen. Die drei sind immer an der Spitze der Testberichte der Automobilclubs. Empfehlung: Google "Test Allwetterreifen" (oder "Ganzjahresreifen" o.ä.) und schau Dir die Tests von TCS (Schweiz) ÖAMTC (Oesterreich) und ADAC an.

    S'mir sowas von egal. Die Wahrscheinlichkeit, dass die vom ADAC beschriebenen Schreckensszenarien eintreffen, ist verschwindend klein. Und wenn das Auto geklaut wird, dann zahlt die Versicherung. Ich bin kein Versicherungsfachmann oder Kriminalstatistiker, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es allzuviele Autodiebstähle mit der beschriebenen Masche gibt. Da müssen schon einige Dinge gut zusammenpassen. Ausserdem hat der Seelöwe, und haben mittlerweile immer mehr andere Fahrzeuge, sowohl eine eingebaute SIM-Karte wie auch ein GPS-Modul, was das Auffinden des Fahrzeugs deutlich vereinfacht. Schwierig wird's dann, wenn der Wagen auf einem Hinterhof im Balkan steht....

    Kann man, um den Wagen den Berg mit 2,5 Tonnen runter rollen zu lassen, dann während der Fahrt auf N stellen, damit er frei läuft?

    Macht das jemand?

    Warum würdest Du das machen wollen? Während Du bergab fährst, lädt sich die Batterie des Autos über die Rekuperation wieder auf. Das ist doch wünschenswert. Ausserdem hast Du das Auto aus meiner Sicht weniger gut unter Kontrolle, must dauernd mit der Bremse die Geschwindigkeit regulieren und den Gang einlegen, wenn sich das Fahrzeug verlangsamt. Wenn Du kurzzeitig mal die Bremsen "reinigen" möchtest, könnte ich das verstehen, obwohl ich die Notwendigkeit dazu nicht sehe, denn der Seelöwe ist Welten von One-Pedal-Driving Fähigkeiten entfernt, wie sie der Tesla zu haben scheint. Ich bezweifle, ehrlich gesagt, ein wenig die These, dass die Bremsscheiben am Seelöwen signifikant von Rost befallen werden. Im Gegensatz zum vorgenannten Tesla bremsen wir immer noch genug, und regelmässig, so dass sich wohl nur in wenigen Fällen wirklich ernst zu nehmender Rost bilden würde.