Beiträge von Tomcat50

    Ehrlich gesagt verwirrt mich das etwas und macht mir auch ein bisschen Sorgen. Dabei geht es mir nicht um den Preis, sondern darum, wie viele Kilometer man tatsächlich fahren kann.

    Das Problem ist: Jedes Mal, wenn ich auf der Autobahn ein Elektroauto sehe, fährt es sehr langsam – meistens genau am Tempolimit oder sogar deutlich darunter. Deshalb bin ich mir nicht sicher, ob die niedrigen Verbrauchswerte, die oft genannt werden, für jemanden realistisch sind, der ganz normal fährt wie mit einem Verbrenner, also zum Beispiel etwa 10 km/h über dem jeweiligen Tempolimit.

    Das ist Deine ganz persönliche, eine sehr subjektive Wahrnehmung, die ich so nicht teilen kann. Aus der Perspektive eines Bleifussindianers mag es so aussehen, dass E-Autos langsamer fahren, und aus dieser Perspektive mag das auch als "sehr langsam" erscheinen. Nach meiner, ebenfalls sehr subjektiven Wahrnehmung fahren die meisten EV brav am Tempolimit. So wie es eigentlich sein sollte. So wie es der Gesetzgeber vorgegeben hat. "Schleicher" gibt es gewiss auch bei den EV-Fahrern, aber das sind wohl dieselben Zeitgenossen, die auch früher schon mit Verbrennern auf der offenen Autobahn minutenlang einen Laster mit 95 km/h überholt und sich einen Deut darum geschert haben, dass sie den schnelleren Verkehr aufhalten.


    Ich fahre überwiegend Autobahn, und nein, Deine Wahrnehmung deckt sich nicht mit meiner. Implizit in Deiner Darstellung scheint zu sein, dass viele EV-Fahrer bewusst langsamer fahren, um die Reichweite zu optimieren. Wir können nicht in die Köpfe anderer hineinsehen, aber Reichweitenoptimierung, oder Kosteneinsparung vermute ich jetzt mal nicht (mehr) unter den primären Motivationen. Wer ein paar Mal Langstrecke gefahren ist, weiss seine Fahrt so zu planen, dass er bequem und entspannt nachladen kann, zum optimalen Zeitpunkt und ohne die leisesten Reichweitenängste. Und um die Kosten kann es auch nicht gehen, denn die Ersparnisse sind im Cents- bis niedrigen Eurobereich. Pipifax, wie an anderer Stelle dargelegt.


    Ich fahre mindestens 75% Autobahn, sehr viel Langstrecke. In der Schweiz, Deutschland, Oesterreich, Italien, und auch sehr viel in Frankreich. Einzig in Deutschland darf man noch legal auf der Autobahn bolzen; in allen anderen Ländern ist man gut beraten, sich in der Nähe der vorgegebenen Geschwindigkeit zu halten, sonst kann es ganz schön teuer werden. Italien ist da vielleicht die Ausnahme; vielerorts wird dort das Tempolimit im besten Fall als eine unverbindliche Empfehlung angesehen. Es trifft zu, dass ich mit dem Kauf meines ersten EV, dem Seelöwen, meinen Fahrstil etwas geändert habe, aber keineswegs aus den oben genannten Gründen. Anstatt 150 bis 170 km/h auf der deutschen Autobahn fahre ich nun 130 bis 140. Dasselbe in Italien und Frankreich (Tempolimit max 130 km/h), und irgendwo um die 130 in der Schweiz (max 120 km/h). Ich fahre also in Deutschland ein wenig langsamer als vorher, dafür deutlich entspannter. Alles andere blieb wie dannzumal. Ganz normal. Für einen Nicht-Bleifussmohikaner. Wahrscheinlich so normal wie bei den meisten Seelöwenfahrern in diesem Forum auch. Mein Durchschnittsverbrauch nach 34'000 km? 22,5 kWh/100 km. So wie viele Seelöwen in diesem Forum auch. Reichweite? Kein Thema. War es - völlig unbegründet - auf den ersten drei Langstrecken, dann hatte ich es begriffen.


    Ich habe nichts gegen die Darstellung subjektiver Wahrnehmungen, Vermutungen und Projektionen. Ich finde jedoch, dass es dem Erkenntniswert und -gewinn in diesem Forum gut täte, wenn wir uns soweit es geht an Fakten halten und Spekulationen auf ein Mindestmass reduzieren. Das wäre ein echter Gewinn! Allzeit gute Fahrt.

    Fazit nach 16 Monaten und 34'000 km mit vielen Langstreckenfahrten: Rundum zufrieden. Sehr komfortables Langstreckenfahrzeug. Top-Verarbeitung des Innenraums. Prima Fahreigenschaften und Power, wenn benötigt, bis zum Abwinken. Preis-/Leistung stimmt. Danach muss sich so mancher Konkurrent noch strecken. Massive Einsparungen bei den Betriebskosten im Vergleich zum Vorgängerfahrzeug (BMW X3 3.0d). Ich würde meinen Seelöwen nicht wieder hergeben wollen und würde jederzeit wieder einen kaufen.

    Für mich gehört eine gewisse Vorbereitung bei einem Elektroauto einfach dazu. Wenn ich weiß, wie weit ich komme, wo ich laden kann und welche Alternativen es entlang der Strecke gibt, ist eine längere Fahrt mit einem Stromer eigentlich überhaupt kein Problem. Im Gegenteil: Mit etwas Planung funktioniert das heute schon ziemlich entspannt.

    ... und damit ist auch schon wirklich alles zum Thema gesagt. Einhundert Prozent mit Zweinullzweis Beitrag einverstanden!

    Freunde, meine Gattin und ich haben gerade ein wunderbares verlängertes Wochenende in Tirol und dem schönen Salzkammergut verbracht. Wir haben auf dem Hin- und Rückweg jeweils zwei Mal ganz entspannt, und mit relativ kurzer Verweildauer, bei Ionity geladen, zu 39 Eurocent das kW. Im Hotel in St. Wolfgang konnten wir über Nacht zu 25 Eurocent pro kW laden. Beim Betrachten der Spritpreise an den Tankstellen fiel auf, dass der Diesel bis zu 2.31 Euro pro Liter kostete. Das macht schon einen beträchtlichen Unterschied aus zum Verbrauch meines früheren BMW X3. Da kommt bei jeder Vorbeifahrt an einer Tankstelle ein wohliges Gefühl auf.


    Der BYD wird übrigens gesehen und respektvoll angeschaut, und man sieht ihn auch immer öfter. In den vergangenen vier Tagen sind uns fünf Seelöwen und eine ganze Anzahl anderer BYD Modelle begegnet. Die Marke etabliert sich allmählich, und wird prominenter.

    Das absolut - ich sehe eher das Problem: Man besucht jemand, fährt morgens hin - 200km und Abends zurück 200km - mit meinem Diesel bisher, 1000km Reichweite ohne Probleme war tanken kein Thema. Nun muss ich dazwischen zum laden, wenn auch nur 10-15 minuten

    Vielleicht solltest Du wieder den Diesel nehmen, dann musst Du nirgends warten. Der Stoff kostet zwar mittlerweile so um die 2.20 bis 2.30 Euro der Liter. Somit kannst Du leicht ausrechnen, was Dir die 10-15 Minuten an Geld wert sind. Allzeit gute Fahrt.

    Ich schlucke so kurz vor dem Kauf auch das ein oder andere mal, ob der Verbrauchswerte die so kursieren. Seit 05/2024 fahre ich einen ID.4 mit einem Durchschnittsverbrauch (Anzeige) von 18,6 kWh bei 40tkm gefahrener Strecke. Allerdings hat der „nur“ 286PS, RWD und ist gute 250kg leichter. Mehr PS, AWD und Mehrgewicht kosten halt etwas mehr.

    Ich bin schon etwas irritiert. Wovon reden wir hier eigentlich, und warum? Wie hier in diesem Forum x-fach dokumentiert, ist der Durchschnittsverbrauch des SL7 Excellence irgendwo zwischen 22 und 23 kW/h pro 100 km. Das ist erwiesen, das ist Fakt, und nicht irgendeine zurechtgezimmerte Statistik die einem selbsternannten Experten und Influencer als Bühne für seinen Auftritt dient. Der Unterschied zum obengenannten Verbrauch von 18.6 kWh ist also sagenhafte 3 oder 4 kWh pro 100 Km (!). Bei mir wären das so ca. 75 Eurocent bis 1 Euro pro 100 km mehr. WOW, muss ich da sagen. Mir bleibt die Spucke weg! Selbst bei 50 Eurocent /kw ist das schlichtweg Pipifax. Wer bei diesen Mini-Werten Schluckauf bekommt, sollte unbedingt einen Hals-Nasen-Ohrenspezialisten konsultieren.


    Dieser kleine Unterschied ist schlichtweg nicht der Rede wert. Warum wir trotzdem immer wieder darüber reden, warum trotzdem immer wieder jemand den kalten Kaffee wieder aufwärmen muss, erschliesst sich mir einfach nicht. Wir haben doch den ganzen Themenkomplex "Verbrauch" in diesem Forum schon X-fach verhackstückt und ausgequetscht, zu Tode getrampelt. Neue Erkenntnisse kommen bei weiteren Beiträgen kaum herum, egal welchen schlauen Youtube-Beitrag man hinzufügt. Also lassen wir doch diese Leerbeiträge, denn sie sind keine Lehrbeiträge! Alles, was sie tun, ist den Ruf des Fahrzeugs völlig unnötigerweise zu beschädigen und die stillen Mitleser, die nach Aufschlüssen über EV im Allgemeinen und den Seelöwen im Speziellen suchen, zu verunsichern. Das schadet uns allen, das schadet der Sache, die da heisst "Elektromobilität"! Allzeit gute Fahrt.

    Ich warte noch auf meinen SL7, aber ich hab die gleichen Preise für einen Reifen bekommen. Mir hat mein Händler gesagt (Schweiz), dass er Anfang September die Preise für die originalen BYD Räder erwartet. Ich schau mir da die Preise mal an. Aber in der CH ist es echt mühsam mit nicht orignalen Felgen. Ich hab keine Lust zur MFK zu fahren deswegen und darum brauch ich Felgen die MFK frei sind

    Laut Pneu Schaller sind die oben genannten Felgen zugelassen. Ein Vorführen bei der MFK, oder Eintrag im Fahrzeugausweis, ist anscheinend nicht notwendig.

    Ich habe von meinem BYD-Händler in der Schweiz eine Direktofferte für einen Satz Winterkompletträder für den Sealion 7 erhalten. Angeboten werden 20-Zoll-Räder mit Bridgestone Blizzak für knapp CHF 2'990.–.

    Da bellst Du beim BYD Händler definitiv am falschen Baum hinauf! Der nimmt natürlich, was er kann. Ich empfehle Dir einen Reifenspezialisten, wie z.B. Pneu Schaller in Zürich. Ich weiss nicht, wo Du zuhause bist, aber Schaller ist mein Reifenspezialist seit 1996. Mit fairen Preisen. Ich weiss, dass Pneu Schaller in ZH-Wollishofen dieselben Felgen hat, wie Dein Händler Dir angeboten hat. Siehe auch den Beitrag #370 von Skipper_1964 in diesem Thread. Er hat diese Felgen und ein Bild seines Autos gepostet. Ich finde die rattenscharf und würde sie kaufen, wenn ich nicht auf Ganzjahresreifen gewechselt hätte. Also wenn Du in der Nähe von Zürich bist, lass Dir von Pneu Schaller Wollishofen eine Offerte geben. Du kannst Dich auf mich berufen (Thomas Hascher). Die haben auch bestimmt kein Problem mit den RDK Sensoren. Viel Glück und allzeit gute Fahrt.