Beiträge von Zweinullzwei

    Noch etwas zum Thema:


    Ich habe weder eine Ladestation in der Tiefgarage noch an meinem Arbeitsplatz. Mein Glück ist, dass ich in etwa 10 Minuten zu Fuss eine Ladestation mit 50 kW DC und 22 kW AC erreichen kann, an der ich für 0.28 Fr./kWh laden kann. DC-Laden ist dort bis 90 Minuten möglich, AC-Laden bis 240 Minuten ohne Zeitstrafe. Wenn mein Akkustand bei etwa 50 % liegt, kann ich jeweils entscheiden, welche Variante ich nutze.


    Ansonsten habe ich noch eine weitere Ladestation mit 128 kW bzw. 320 kW DC-Leistung für 0.56 Fr./kWh, wenn es vor der Arbeit einmal schnell gehen muss.


    Es gibt aber deutlich mehr Möglichkeiten, beispielsweise beim Einkaufen. Die Preise reichen dabei bis zu 0.79 Fr./kWh, was ich persönlich schon ziemlich unverschämt finde. Auch auf Reisen gibt es Anbieter, die den Bogen überspannen und Preise von über einem Euro pro kWh verlangen.


    Grundsätzlich komme ich von einem Fahrzeug mit 136 PS, das im Durchschnitt 7 Liter Diesel auf 100 km verbraucht hat. Klar, auf der Autobahn ging der Verbrauch auf etwa 5.5 Liter zurück, aber Autobahnfahrten machten höchstens bei Urlaubsreisen einen grösseren Anteil aus.


    Im Schnitt fahre ich rund 1'000 km pro Monat. Das bedeutete bei einem Dieselverbrauch von 70 Litern und einem Preis von 1.80 Fr./Liter monatliche Kosten von etwa 126 Franken.


    Der Verbrauch meines BYD Sealion liegt bei rund 25 kWh pro 100 km. Meine ursprüngliche Rechnung lautete daher: 250 kWh × 0.56 Fr. = 140 Franken pro Monat. Heute sieht die Situation jedoch deutlich besser aus. Diesel: 148 Franken. Strom: rund 70 Franken. 🙂


    Allerdings wird in der Schweiz aktuell noch keine Steuer auf die bezogenen Kilowattstunden erhoben. Das wird früher oder später ebenfalls kommen und die Kosten vermutlich wieder näher an jene eines Dieselfahrzeugs heranführen.


    Früher oder später könnten die Kosten sogar über denen eines Verbrenners liegen. Für mich ist jedoch in erster Linie die Art der Fortbewegung entscheidend. Das elektrische Fahren bringt einiges an Komfort mit sich – und da kann ein Verbrenner meiner Meinung nach nicht mithalten.

    Ich halte neben dem SL7 weitere KFZ, dabei ebenfalls eine C-Klasse, T-Modell mit dem M276 Motor.

    Dieser hat lediglich 333 Galopper unter der Haube fährt den SL7 aber in Grund und Boden,

    Grund dafür ist das Gewicht der E-Bomber, längsdynamisch macht der SL7 halbwegs Spass, querdynamisch der Horror, was ich bis jetzt gelernt habe ist dass der SL7 zum gleiten konstruiert wurde.

    Meiner (weis nicht wie es bei euch ist) ist ab 150km/h ein echter Stromvernichter, der Akku ist Ruck Zuck leer, da fährt ein Benziner viel effizienter ......

    Hm, der Alfa Romeo 4c steckt deinen Benz gleich zweimal in die Tasche, der hat nur 240PS. ;)

    Was willst du mit so einem Vergleich Aussagen?

    Die Geschichte mit dem Verbrauch hättest du vor dem Kauf schon wissen sollen. Ein Verbrenner ist auf der Bahn im Verbrauch effizient, da ist man mit einem BEV auf der verlierer Seite. Aber im Stadtbereich sieht es dann einiges besser mit dem BEV aus.

    Der Verbrauch auf der Bahn hängt enorm von der Fahrzeug-Bauart ab, ein Jeep Trackhawk mit mehr als 700Ps, säuft dir locker flockig bei 200km/h, 26l auf 100km. Oder wie war das bei einem Test mit einem Fahrzeug dass 400km/h erreichte, 100l in 15min ^^ .

    Wie gesagt, 530PS und 2500kg sind nie sparsam, egal ob Verbrenner oder BEV.