Beiträge von Zweinullzwei

    Wenn man es genau wissen will, kann man den Lack Messen. Nützt mir aber nichts, es ist wie es ist. Es ist ein Auto und kein Kunstobjekt, ich brauche es jeden Tag und es muss mich von A nach B bringen.

    Kurz off topic:

    Bezüglich der Umweltbelastung ist die E-Mobilität noch nicht dort, wo sie sein könnte. Das Lithium wird leider teilweise noch mit einem extrem hohen Wasserverbrauch gewonnen. Die Förderung muss umweltfreundlicher werden und, wenn möglich, lokal stattfinden.

    Natürlich ist auch die Gewinnung von Erdöl nicht umweltfreundlich. Und wenn der Kraftstoff erst einmal verbrannt wurde, ist das erst recht nicht umweltschonend.

    Dennoch ist der Weg zur E-Mobilität meiner Meinung nach der richtige. Alle Vorteile muss ich euch ja nicht erklären – wir erleben sie schliesslich tagtäglich.

    Wenn man den Verbrauch vergleicht, sollte man natürlich Fahrzeuge mit vergleichbarer Leistung gegenüberstellen. Ein Verbrenner mit rund 530 PS genehmigt sich im Alltag gerne etwa 14 l/100 km.

    Einfach gerechnet:

    • Verbrenner: ca. 28 CHF pro 100 km
    • Stromer: 25 kWh × 0.76 CHF = 19 CHF pro 100 km

    Die 0.76 CHF/kWh entsprechen dabei dem höchsten Tarif an einer öffentlichen Ladesäule in meiner Gegend.

    Nicht vergessen darf man allerdings, dass früher oder später zusätzliche Abgaben für den Strassenbau dazukommen werden. Ich bin überzeugt, dass sich die Kosten langfristig etwa verdoppeln könnten. Dann würde die Kilowattstunde gut und gerne 1.50 CHF kosten.

    Leider herrscht bei den Ladetarifen noch immer ein regelrechter Wildwuchs. Genau dort müsste als Erstes angesetzt werden. An der Tankstelle sind die Preise schliesslich auch mehr oder weniger auf einem ähnlichen Niveau.

    Ich fahre ein BEV übrigens nicht aus Kostengründen. Für mich steht die Effizienz des Antriebs im Vordergrund – und da ist der Elektromotor dem Verbrenner schlicht überlegen. Hinzu kommt, dass Strom lokal produziert werden kann und nicht erst um die halbe Welt transportiert werden muss.

    Wiki:

    Im Gegensatz zu Android Auto ist Android Automotive ein eigenständiges Betriebssystem. Es läuft auf einem Computer im Fahrzeug und ist nicht auf ein externes Smartphone angewiesen. Aktuelle Systeme basieren teilweise bereits auf Versionen ab Android 14 aufwärts (Stand Anfang 2026 veröffentlichte Google die auf Android 16 basierende Entwicklerversion).

    Android Automotive erlaubt die Implementierung einer Benutzeroberfläche, die wie ein Android-Tablet bedient werden kann und dessen Funktionen aufweist, dabei aber mit dem Fahrzeug interagiert. So können Apps Sensordaten des Fahrzeugs wie Position, Geschwindigkeit, Batterieladestand / Tankfüllstand und vieles mehr abfragen und auswerten, und umgekehrt auch Steuerbefehle an das Fahrzeug senden, um zum Beispiel das Schiebedach zu öffnen oder die Sitzheizung einzustellen.

    Bei Fahrzeugen mit lizenzierten Google-Diensten (GAS) können über den Google Play Store wie bei Android-Smartphones und -Tablets Apps von Drittanbietern (zum Beispiel Spotify) heruntergeladen und installiert werden. Zudem ist in diesen Systemen eine tiefe Sprachsteuerung über Google Assistant (bzw. zunehmend durch die KI Google Gemini) integriert. Hersteller, die auf GAS verzichten und nur den Open-Source-Kern (AOSP) von Android Automotive nutzen, binden oft alternative App-Stores (wie Aptoide) oder eigene Sprachassistenten und Navigationslösungen ein.

    Die Apps müssen speziell an Android Automotive angepasst worden sein; sie müssen dabei insbesondere Googles „Richtlinien zur Ablenkung des Fahrers“ entsprechen. Damit soll sichergestellt werden, dass potenziell zu stark ablenkende Funktionen nicht während der Fahrt ausgeführt werden können. Funktionen, die während der Fahrt bedient werden können, müssen bestimmten Design-Anforderungen von Google genügen (insbesondere auf einfache Bedienung mit großen und gut lesbaren Schriften und Schaltflächen hin optimiert sein). Funktionen, die diesen Anforderungen nicht genügen, können nur im Leerlauf oder in bestimmten Fällen (z. B. Video) nur bei geparktem Fahrzeug ausgeführt werden.

    Und noch etwas:

    Bei einer rotierenden Bremsscheibe passiert Folgendes:

    Durch die Rotation wird ein grosser Teil des Wassers durch die Fliehkraft nach aussen geschleudert.

    Während der Fahrt trifft aber ständig neues Wasser von der Fahrbahn und aus Spritzwasser auf die Scheibe. Es kann sich deshalb immer wieder ein dünner Wasserfilm bilden.

    Dieser Wasserfilm reicht aus, um die erste Bremsbetätigung etwas weniger bissig zu machen, weil die Bremsbeläge zunächst das Wasser verdrängen müssen.

    Genau deshalb gibt es bei vielen modernen Fahrzeugen – auch beim BYD Sealion 7 – die Bremsscheiben-Trockenfunktion. Sie wischt den Wasserfilm regelmässig weg, damit beim nächsten stärkeren Bremsen die volle Bremswirkung sofort verfügbar ist.

    Kurz gesagt: Eine drehende Bremsscheibe wird nicht dauerhaft nass, aber es kann sich während Regen oder starkem Spritzwasser jederzeit ein dünner Wasserfilm bilden. Dieser ist zwar klein, kann die Bremsansprache aber messbar beeinflussen.

    CGPT:

    Ja. Der BYD Sealion 7 besitzt eine automatische Bremsscheiben-Trockenfunktion (Brake Disc Wiping).

    Sobald

    der Regensensor Regen erkennt oder

    die Scheibenwischer eingeschaltet sind,

    legt das Bremssystem in regelmässigen Abständen einen ganz leichten Bremsdruck auf alle vier Bremsen. Die Bremsbeläge berühren die Bremsscheiben dabei nur minimal, um den Wasserfilm zu entfernen. Das verbessert die Bremsansprache und verkürzt den Bremsweg bei nasser Fahrbahn.


    Du merkst davon normalerweise nichts – die Bremsung ist so schwach, dass sie weder die Geschwindigkeit spürbar reduziert noch den Verbrauch nennenswert erhöht.

    Da du einen Sealion 7 AWD Excellence fährst, ist diese Funktion bei deinem Fahrzeug vorhanden.

    Und für was soll das gut sein ?

    Während der Fahrt hat es bestimmt kein Wasser auf der Bremsscheibe und beim Stehen bringt es ja auch nichts bzw Korrodiert es einfach dann.


    Folgendes hilft garantiert:


    Wenn du den EPB-Schalter während der Fahrt ziehst und festhältst, passiert normalerweise Folgendes:

    Das Fahrzeug erkennt, dass es sich bewegt, und aktiviert keine normale Parkbremse, sondern eine Notbremsung.

    Dabei wird das hydraulische Bremssystem (ABS/ESP) angesteuert, um das Fahrzeug kontrolliert abzubremsen.

    Das System versucht, das Auto stabil zu halten und ein Blockieren der Räder zu verhindern.


    Freie gerade Strecke und bei 50km/h die EPB betätigen und die Scheiben sind sauber.